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The VICE Report

Schützen, Sammler, Skeptiker – Österreich zwischen Aufrüstung und Entwaffnung

Wir gehen dem vermeintlichen Waffen-Hype auf den Grund und inspizieren eine Welt irgendwo zwischen leidenschaftlichem Hobby auf der einen Seite und rechtem Gedankengut, Verschwörungstheorien und Sicherheitswahn auf der anderen.

von Tori Reichel
27 Oktober 2016, 6:00pm

Im Herbst 2015 erlebte Österreich den Höhepunkt der aktuellen Flüchtlingskrise. Praktisch gleichzeitig berichtete man von einem massiven Anstieg der Waffenverkäufe: Von Pfeffersprays über Gewehre bis hin zu Handfeuerwaffen erlebte alles, was zur Selbstverteidigung dienen könnte, einen regelrechten Boom. Laut Innenministerium sind in Österreich heute aktuell fast eine Million Waffen registriert.

Während viele dieses vermeintliche Aufrüsten mit Beunruhigung beobachten, sehen Waffen-Fans das ganz anders: Sie sind sich sicher, dass Medien, Regierung und EU es zu ihrem Ziel gemacht haben, nicht nur die österreichische, sondern die gesamte europäische Zivilbevölkerung systematisch zu entwaffnen—und decken sich deshalb erst recht mit neuen Waffen ein.

In unserer Doku Schützen, Sammler, Skeptiker gehen wir dem vermeintlichen Waffen-Hype auf den Grund und inspizieren eine Welt irgendwo zwischen leidenschaftlichem Hobby auf der einen Seite und rechtem Gedankengut, Verschwörungstheorien und Sicherheitswahn auf der anderen. Dabei sprechen wir mit passionierten Sammlern, Lobbyisten, Offiziellen und Schützen. Und ja, wir schießen auch selbst ein bisschen herum.