Aloha Akbar! – Diese Kunstausstellung will zur Entkrampfung der politischen Debatte beitragen

Für die Ausstellung, die am 12. Oktober in Wien startet, haben Studentinnen und Studenten der Kunstuni Linz Plakate zu den Themen Migration und Willkommenskultur in Österreich entworfen.

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10 Oktober 2017, 5:00am

Ein Mann im Ganzkörper-Latex-Kostüm posiert für die Kamera, die Gummimaske lässt nur Augen und Mund frei. Darunter der in diesem Kontext eher überraschende, in türkis gehaltene Satz: "Schwarz/Weiß macht geil". Nein, das Ganze ist keine Szene aus Ulrich Seidls Im Keller, sondern Teil der Ausstellung Aloha Akbar.

"Gerade, wenn etwas wichtig erscheint, neigen wir dazu, uns zu verkrampfen", so Fahim Amir über die Ausstellung. Fahim Amir lehrt an der Linzer Kunstuni experimentelle Gestaltung und spätestens seit solchen Aktionen wie Proll-Positions oder Dolce & Afghaner wissen wir, dass politische Statements seine Spezialität sind. Die Projekte seiner Studentinnen, die im Rahmen von Aloha Akbar ausgestellt werden, beschäftigen sich mit den Themen Migration und Willkommenskultur in Österreich.

Die Arbeiten sollen laut Eigenaussage zur Entkrampfung der politischen Debatte beitragen und aufzeigen, wie vielschichtig die Themen Flucht und Migration sein können – und das auf unterschiedlichste Art und Weise: offensiv, ironisch, nachdenklich oder subtil.

Alle Plakate könnt ihr ab dem 12. Oktober acht Wochen lang sehen. Eröffnet wird die Ausstellung um 19 Uhr in der Location Die Wandzeitung des Künstlerkollektivs Steinbrener/Dempf Huber in der Glockengasse 6.

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