geistige Gesundheit

Bist du eine Psychopathin oder einfach nur ein schlechter Mensch?

Ein Neurowissenschaftler und selbstdiagnostizierter Psychopath erklärt, wie du es wirklich herausfindest.

von Zing Tsjeng
11 Juni 2017, 2:00pm

Ich wurde im Verlauf meines Lebens immer wieder als "Psycho" bezeichnet. Einer meiner Ex-Freunde hielt meine notorischen Seitensprünge für ein "deutliches Anzeichen" dafür, dass ich psychopathische Tendenzen hätte. Ein anderer ist leichenblass geworden und hat auf dem Absatz kehrt gemacht, als er mich in einer größeren Menschenmenge erspähte. (Derselbe hat mir außerdem mal unterstellt, dass ich ihn dazu getrieben hätte, Drogen zu nehmen.)

Wir gehen immer davon aus, eine ganz genaue Vorstellung davon zu haben, wie Psychopathen auszusehen haben – seien es nach außen hin makellose Narzissten wie Patrick Bateman oder irre Serienmörder à la Charles Manson. Forscher haben vor Kurzem den Kreis der potenziellen Psychopathen um die Gruppe einflussreiche Geschäftsführer und skrupellose Bankiers erweitert. Doch was ist mit den ganz normalen, gesetzestreuen Bürgern unter uns, die nichts mit Börsencrashs zu tun haben und auch noch nie im Gefängnis waren, weil sie ihre Großmutter erwürgen wollten? Wo verläuft die Grenze zwischen einem verkorksten Normalo und einem echten Psychopathen?

... finde es heraus auf Broadly.

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