Voller Dampf voraus: E-Zigaretten sind laut Studie weniger gefährlich als Tabak

Laut der britischen Gesundheitsagentur Public Health England können die elektronischen Glimmstängel beim Aufhören helfen.

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20 August 2015, 8:24am

Foto: Vaping360 | Flickr | CC BY 2.0

Ende August hat die britische Gesundheitsagentur Public Health England (PHE) einen unabhängigen Expertenbericht veröffentlicht, in dem es heißt: „E-Zigaretten sind 95% weniger gesundheitsschädigend als gewöhnliche Zigaretten. Mit begleitender Unterstützung von Nichtraucherdiensten helfen sie den meisten Rauchern, den Tabakkonsum vollständig einzustellen." Laut dem Guardian ist dies „die erste offizielle Bestätigung, dass E-Zigaretten der Gesundheit weniger schaden als das Rauchen von Tabak".

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Professor Peter Hajek von der Queen Mary University of London, einer der unabhängigen Autoren des Berichts, schrieb: „Die wissenschaftlichen Beweise legen aus meiner Sicht nahe, dass Raucher, die auf E-Zigaretten umsteigen, fast alle Risiken des Rauchens für ihre Gesundheit beseitigen." Ein weiterer unabhängiger Autor schrieb: „E-Zigaretten könnten vor allem die öffentliche Gesundheit revolutionieren, indem sie die enormen Gesundheitsrisiken des Rauchens reduzieren."

Die Chief Medical Officer von England, Dame Sally Davies, stimmt den Schlussfolgerungen des Berichts zu, sagte aber dem Guardian gegenüber: „Die Langzeitwirkungen von E-Zigaretten sind weiterhin mangelhaft erforscht."

Ob sie den Dampfern selbst schaden, wird die Wissenschaft sicher sehr bald herausfinden.