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Innsbruck antwortet den Burschis: You're not welcome!

Die Deutsche Burschenschaft versuchte am 30. November ihre Alpenfestung Innsbruck zurückzuerobern. Dieses Vorhaben scheiterte. 120 Burschenschafter boten rund 1.300 Demonstranten erfolglos die vernarbte Stirn.

von Daniel Sailer & Daniel Tratz
02 Dezember 2013, 12:10pm

Die

Deutsche Burschenschaft versuchte am 30. November ihre Alpenfestung Innsbruck zurückzuerobern. Dieses Vorhaben scheiterte. 120 Burschenschafter boten rund 1.300 Demonstranten erfolglos die vernarbte Stirn. Bereits im Vorfeld wurde die Tagung des Verbandes deutscher Burschenschaften von den Innsbruckern diskutiert. Unter Führung der konservativen Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer lud die Messe Innsbruck die Waffenstudenten aus dem öffentlich-finanzierten Raum aus. Eine kleine, unbedeutende Lokalität im Innsbrucker Gewerbegebiet wurde schließlich Tagungsort der Ewiggestrigen. Wir waren bei der Demonstration und stellten fest, dass Innsbruck den Deutschnationalen keine Bühne mehr bieten will.

„Wir schauen dem Treiben der Burschenschafter in Innsbruck nicht schweigend zu.“

„Es ist unglaublich tröstlich, dass so viele Menschen trotz der winterlichen Temperaturen entschieden gegen Faschismus auftreten.“

„Unsere Generation kämpft weiter dafür, dass menschenverachtendes Gedankengut im Keim erstickt wird!“

„Die Demonstration ist planmäßig und friedlich verlaufen.“

„Stalingrad war wunderbar, Nazi-Opa blieb gleich da!“

„Wer 2013 noch nach einem Arierparagraphen ruft, beweist, dass Faschismus leider noch längst kein historisches Phänomen ist.“

„Junge, Alte, Linke, Liberale und Konservative: alle marschieren heute gegen rechtsextreme Gesinnung!“
 

Fotos von Daniel Tratz & Daniel Sailer

Daniel Tratz

Daniel Tratz

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