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Foto: Daniel Gerersdorfer

Hinter der Fassade: Freigelegte Plakatwände in Wien

Wenn das Alte weichen muss und Gebäude abgerissen werden, kann man seltene Reklamen aus der Vergangenheit entdecken. Da diese oft nicht lange bleiben, haben Fotografen sie für die Nachwelt festgehalten.

Foto: Daniel Gerersdorfer

Feuermauern bieten seltene Blicke in die Vergangenheit. Wenn das Alte weichen muss und Gebäude abgerissen werden, treten sie teilweise zum Vorschein. Reklamen wie die von Kontanyi haben mittlerweile einen legendären Status erreicht und ziehen am Wochenende zahlreiche Schaulustige an. Die Entdeckung unter dem Putz wird wahrscheinlich erhalten bleiben.

Aber nicht jede Feuermauer hat das Glück, für immer ein Fenster in die Vergangenheit darzustellen. Aus diesem Grund haben verschiedene Fotografen die kurzlebigen Wandbemalungen für die Nachwelt in dem Buch Ghostletters Vienna festgehalten.

Ghostletters Vienna erscheint am Donnerstag, den 20.10.2016 und wird in der "Night of the Signs" im Wien Museum am Karlsplatz gebührend gefeiert werden.

Die Kontanyi-Reklame in der Nußdorfer Straße ist mittlerweile Kult.
Stephan Doleschal

Dabei ist auch der Turm daneben bemerkenswert. Auch hier kommen ältere Schriften zum Vorschein.
Stephan Doleschal

Die Inschriften sind schätzungsweise schon über 100 Jahre alt.
Stephan Doleschal

Im Januar 2016 entdeckte man diese Werbung für eine Brauerei. Man baute gerade einen neuen Supermarkt.
Karl Gurnhofer

Nur für einige Tage blieb dieses Relikt aus der Vergangenheit sichtbar.
Karl Gurnhofer

Bei dem Abriss eines Kaufhauses am Franz-Jonas-Platz kam diese alte Werbung einer Wurstfabrik zum Vorschein. Mittlerweile wurde sie aber wieder zugebaut.
Thomas Puehringer

Gesucht wird: Der Ort dieser Werbung. Der Fotograf kann sich nämlich nicht mehr daran erinnern, wo diese Aufnahme aus dem Jahr 2006 entstanden ist.
Josef Zajicek

Josef Zajicek

Bei dem Bau eines Hotels am Gürtel im Jahr 2007 fand man eine versteckte Schokoladenwerbung, die wahrscheinlich aus der Jahrhundertwende stammt.
Reinhard Gindl