Cover-Illustration von Stefanie Sargnagel

Hipster vs. Hippies: Was nach 50 Jahren von der 68er-Generation bleibt

Ein exklusiver Auszug aus dem Roman "Semmelmenschen" des ehemaligen VICE-Austria-Chefredakteurs Markus Lust.

von Markus Lust; illustriert von Stefanie Sargnagel
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Nov. 9 2018, 8:21am

Cover-Illustration von Stefanie Sargnagel

Ein erfolgloser Kulturredakteur auf der Suche nach der großen Reportage. Eine angehende Kindergartenpädagogin auf der Suche nach ihrem verantwortungslosen Vater. Und eine Horde Hippies, die in der tiefsten niederösterreichischen Pampa ein illegales Protestkonzert gegen Sebastian Kurz veranstalten wollen, den sie nur "Babyhitler" nennen.

Das sind die Zutaten von Semmelmenschen – dem ersten, stark autobiografischen Roman von Markus Lust, dem Ex-Chefredakteur von VICE Austria, der mit Artikeln wie "Auf LSD am Christkindlmarkt" und dem Buch 111 Gründe, Wien zu hassen bekannt wurde. Der Roman beleuchtet die übrig gebliebenen Weltanschauungs-Brösel der 68er-Generation in Österreich und stellt die Frage, ob Hippies und Neurechte nicht vielleicht mehr gemeinsam haben als die Scheuklappen und den Esoterik-Fetisch. Was für die einen Drogen und Yoga waren, sind für die anderen "energetische Schutzringe" ums Krankenhaus Wien-Nord und esoterische "Humanenergetik"-Kurse der Wirtschaftskammer Österreich.

Das nachfolgende Kapitel ist ein erster exklusiver Einblick ins Buch. Und damit ihr wisst, wo die Handlung gerade steht: Die Hippie-Kommune hat gerade die Nachbarinnen und Nachbarn zum Kennenlernen eingeladen, um sie für ihre Anti-Babyhitler-Sache zu gewinnen – und wird plötzlich vom Kontrollbesuch eines Lokalpolitikers überrascht.

Sehr viel mehr muss man über Semmelmenschen auch gar nicht wissen. Außer vielleicht, dass die großartige Stefanie Sargnagel das Cover dafür gezeichnet hat – und es mit Förderungen des Bundeskanzleramts gedruckt wurde, was es fast noch lustiger macht.


Auch bei VICE: Ein Tag mit Schriftstellerin Stefanie Sargnagel

Aus Kapitel 37: Der Haslinger

Das Licht, das plötzlich auf uns zukommt, sind die Scheinwerfer eines Audi A4, von dessen Rücksitz, nach einer quietschenden Vollbremsung, die lokale Politik-Grande Markus Haslinger aussteigt und – als würdiger Vertreter seiner Regierungspartei – gleich einen Strahl Schaumwasser in die Einfahrt speit. "Pfui Teufel", sagt er. "Das waren die Nussernen." Der Lache nach zu urteilen dürfte sich der Schnaps allerdings im Magen mit dem einen oder anderen Bier vermengt haben. Sein Aufrichten hat etwas Jahrmarktfestliches.

Er streift das Sommersakko glatt, richtet sich sein Stecktuch und entrichtet uns, seinem zufälligen Empfangskomitee, mit erhobenem Zeigefinger: "Kein Selbstfahrer! Das ist wichtig, gell. Nie betrunken fahren. Da hat es schon ganz andere für immer aufgestellt, Gott habe Ihn selig."

Er schreitet mit klackenden Schritten auf uns zu und streckt Pez seine Hand hin: "Markus Haslinger. Servus." Pez öffnet seinen Muränen-Mund volle Breite und zeigt seine Zähne. "Peter von Born. Heil Satanas."

"Schön habt ihr’s hier", nuschelt der Haslinger. "Gesellig. Nachbarschaftlich, oder? Ein bisschen Ortsbelebung! Ich find das ja super. Immer gut, wenn was passiert, beim Reden kommen die Leute zusammen, sag ich immer."

Er nickt hinauf zur Leintuchleinwand, wo sich alte Bildschirmschoner und Winamp-Visuals darin abwechseln, der letzten Nummer "Exit Richtung Goa" über die Bühne zu verhelfen, die vermutlich auf halbem Weg zu ihrer Dauer von 8:23 Minuten ein bisschen langwierig dahindümpelt. Der Große Matthias schreit deshalb in die sphärische Leere der Meditationspassage: "Exit Richtung Goa!", was unten bei uns als "-ung Goa, -ung Goa!" widerhallt.

Unbeeindruckt von der Lautstärke wendet sich der Haslinger wieder Pez zu: "Man hört ja in der Gegend allerhand, was ihr hier plant. Die wildesten Geschichten!" Er beginnt zu kichern und wischt sich mit den Fingern vorm Gesicht das Lachen weg wie eine lästige Mücke, bevor er erzählt: "Erst gestern kommt ein Schweinebauer – bitte: ungenannt freilich – kommt also ein Schweinebauer zu mir und sagt, die am Großen Hof, sagt er, die machen bei sich ein riesiges Konzert und es gibt Demos gegen [Babyhitler] und was weiß ich, was noch alles!"

Er muss sich kurz vornüber beugen vor Lachen und klatscht in die Hände. "Und ich sag zu ihm, Bertl, sag ich, das würden die doch nie tun! Die haben doch keine Bewilligung für eine Musikgroßveranstaltung und schon gar nicht für eine politische Kundgebung, an just dem Wochenende, wo uns [Babyhitler] die Ehre erweist!"

Der Haslinger wirkt inzwischen nicht mehr das kleinste Bisschen betrunken, nur ausgelaugt davon, sich in seiner Rolle zusammenreißen zu müssen. Sein Lachen könnte jeden Moment in ein Weinen kippen.

"Die sind doch nicht blöd, sag ich zu ihm!" Er schluchzt. "Die würden sich doch nie so in die Nesseln setzen und sich diese Ladung an Problemen über den Schädel kippen, die sie danach mit der Gemeinde hätten!"

"Diversität ist wichtig, sag ich immer. Darum sind wir vom Team [Babyhitler] auch dafür, dass man gegen diejenigen ist, die gegen Diversität sind, gell. Naja. Aber schön habt ihr’s hier.

Pez fährt sich mit der Zunge über die Lippen und antwortet stoisch: "Die Seescheide ist ein Manteltier, ein weltweit im Meer vorkommendes, das aussieht wie eine Mischung aus einem menschlichen Herz und einer Christbaumkugel. Sie ernährt sich aus allem, was ihr die Strömung zutreibt. Ihr Leben ist intellektuell so anspruchslos, dass sie fast kein Gehirn mehr übrighat. Und den kleinen Rest, den ihr Nervensystem zum Überleben braucht, verdaut sie während ihrer Lebenszeit. Sie frisst ihr eigenes Gehirn." Pez starrt den Haslinger intensiv an. "Sie sollten sich viel mehr mit der Seescheide beschäftigen. Hilft ungemein, wenn man Politik verstehen will."

"Was es nicht alles gibt." Dem Haslinger entfährt ein mundgroßer Schwall Magendampf und es riecht augenblicklich nach Zwiebeln und Knödeln.

"Diversität ist wichtig, sag ich immer. Darum sind wir vom Team [Babyhitler] auch dafür, dass man gegen diejenigen ist, die gegen Diversität sind, gell. Naja. Aber schön habt ihr’s hier. Ehrlich. Grillen, zusammensitzen, feiern. Das gefällt mir schon gut. Ich geh mich mal anwesend machen."

Mit einem zweiten Glattstreichen der vom Gurt zerknautschten Politmontur – dem Kanzlerfest-Trendanzug in sommerlich rechtem Mittelblau, ausreichend viele Farbcodes von der Kornblume der Nazis entfernt, um sich noch christlich-sozial nennen zu dürfen – tritt Markus Haslinger den schweren Weg über die hohen Treppen nach oben auf die Terrasse an.

"Was denkst du", fragt Pez ausgenüchtert. "Hat er die Bühne gesehen?"

***

Wir folgen ihm ins Gedränge. Selbst auf der offenen Terrasse ist es durch die vielen warmen Körper mit ihren Glimmstängeln stickig geworden. Der leere Lichtkegel verbrennt inzwischen Insekten in der Luft über dem heißen Buffet. "Revolver" von den Beatles startet mit "Taxman" gerade von vorne.

"If you drive a car, I'll tax the street / If you try to sit, I'll tax your seat / If you get too cold, I'll tax the heat / If you take a walk, I'll tax your feet", singt George Harrison. Die altbekannte Konservenmusik. Dreißig Minuten bis "Tomorrow never knows". Schon wieder. Nachdem sich der Haslinger einmal in die Runde vorgestellt und mehrere Hände geschüttelt hat – "Markus Haslinger, Politiker und Coach, Grüß Gott, grüß euch." –, schreitet er mit klackenden Schritten auf Bertha zu; die Wirtin, die seinen Bürgermeister liebte, den Großen Mahringer.

"Bertha. Da schau her! Wie geht’s der Gastwirtschaft? So wie du ausschaust, dürft’s keinen Anlass zum Klagen geben, oder?" In sein Lachen mischt sich ein weiteres Aufstoßen; genau wie in seiner Politik dürfte der Mann auch bei Lebensmitteln seine Intoleranzen nicht ganz im Griff haben.

Bertha schenkt ihm einen stummen Spiegelblick.

"Hast du vielleicht eine Tschick für mich?"

Zum Huber-Bauern daneben gewandt, erklärt er sich mit: "Ich rauch eigentlich nicht mehr, außer wenn’s besonders gemütlich ist. Genau wie mit dem Trinken. Volksnah? Schuldig!"

Bertha zieht eine zerfledderte Packung aus der Gesäßtasche, deren Deckel von alleine aufklafft. "Nur noch eine letzte."

"Danke." Er zieht die leicht abgebogene Zigarette aus der Hülle und steckt ihr mit einem Griff in die Hosentasche einen locker sitzenden 50er zu. "Holst du dir halt neue." Dann stolpert er in sie hinein und in die nächste Traube, während Bertha angewidert auf den Schein schaut. "Was soll ich mit deinem Geld?", schreit sie grantig. "Hier gibt’s weit und breit keinen Automaten!"

Aber der Haslinger hört längst nicht mehr zu. Sein Cocktailpartyohr ist auf ein altes Paar gerichtet, das – relativ begeistert über den hohen Besuch – von seiner Ernte erzählt. "Na sehr gut, freut mich", sagt der Haslinger und hebt den Finger wie einen Leuchtstift für seine Worte. "Anständige Arbeit muss sich immer auszahlen. Ehre, wem Ehre gebührt, sag ich immer. Drum müssen wir Anständigen auch zusammenhalten. Uns nicht spalten lassen, gell."

Pez streicht sich mit Daumen und Zeigefinger über die Halsschlagader. Er gestikuliert mehrmals dem Großen Matthias zu, der ihn aber – vermutlich nicht ganz unabsichtlich angesichts seiner Kinski-Einlage von vorhin – ignoriert. Der stehende Teil der Runde rückt wie in einem großen Räderwerk weiter; Haslinger zu den drei Frauen des Hosenträger-Hofs, Pez und ich hinter ihm einen Slot näher an Matthias.

"Bei den christlichen Werten bin ich ganz bei euch. Jesus hat seine Wunder ja nach heutigem Wissensstand mit Cannabis vollbracht und eine Hure gefickt. Großer Mann."

Was die Mutter sagt, während die beiden Töchter angewidert wegschauen, kann ich nicht hören, dafür aber Haslingers Antwort: "Nein, ich versteh Sie schon. Wir sind ja auf derselben Seite! Ich bin der Erste, der für christliche Werte aufsteht. Aber Islamterroristen? Und Arbeitsmarkttouristen? Nein danke. Und genau die will [Babyhitler] einfach ordnungsgemäß in Lagern auffangen. Auch in eurem Interesse, damit unsere Jobs den unsrigen bleiben. Das darf man unter dem linken Meinungsdiktat nicht sagen, aber so ist es. Die Wahrheit bleibt die Wahrheit, gell."

Pez wischt sich den Schweiß vom pochenden Hals, den er immer wieder nach dem Großen Matthias streckt, der seinem Blick standhaft ausweicht. "Mir reicht’s", zischt er schließlich, und beschleunigt die Sache, indem er sich am Haslinger vorbeidrängt – aber nicht, ohne sich noch einmal umzudrehen und kurz ins Gespräch einzusteigen.

"Entschuldigen Sie", schreitet er ein und sein süßlicher Tonfall lässt keinen Zweifel daran, dass der nächste Satz "Die Vorstellung beginnt in fünf Minuten" lauten muss. Stattdessen sagt er: "Bei den christlichen Werten bin ich ganz bei euch. Jesus hat seine Wunder ja nach heutigem Wissensstand mit Cannabis vollbracht und eine Hure gefickt. Großer Mann." Pez schüttelt die rechte Hand und grinst dabei, als würde er auf ein Pressefoto warten. Die Töchter starren sich an.

"Nur bei den Ausländern habt ihr Unrecht."

Der Haslinger mustert die Gesichter der drei Frauen und pafft seine Zigarette weiter.

"Haben wir das." Er dreht den kurzen Stummel wie einen Kugelschreiber zwischen den Fingern.

"Ja. Die Ausländer sind nämlich nicht das Problem", sagt Pez und ich höre, wie sich ein Schrei in seiner Kehle zusammenbraut. "Das Problem sind die Bosse, die den Ausländern die Jobs geben, weil sie billigere Hilfskräfte sind. Und die sich kaputtlachen, dass wir armen Idioten nicht auf sie sauer sind. Sondern auf irgendeine fremde Bedrohung." Pez wendet sich der Mutter und ihren Töchtern zu. "Nichts macht die Maklersöhne so glücklich, wie wenn die Semmelmenschen auf sie reinfallen."

"Die wer?", fragt der Haslinger mit furchiger Stirn.

"Du Einzelfall!", schreit Pez ihm nach. "Linkes Meinungsdiktat! In einem Land, das die 'Krone' hat! Und die 'Österreich'! Und [Babyhitler]!"

"DU WEISST GANZ GENAU WER!", kreischt Pez. Seine Stimme nimmt während des Satzes knapp eine Oktave, wie Jim Morrison zu seinen Spitzenzeiten. Der Plan geht auf: Der Große Matthias zieht Pez aus dem Gespräch und zu sich heran.

"Du Einzelfall!", schreit Pez ihm nach. "Linkes Meinungsdiktat! In einem Land, das die 'Krone' hat! Und die 'Österreich'! Und [Babyhitler]!" Matthias nimmt ihn freundschaftlich in die Mangel.

Der Haslinger gibt sich verwirrt. Er spitzt die Lippen, als ob ihn eine Stripperin geohrfeigt hätte.

Pez und Matthias konferieren währenddessen mit zusammengesteckten Köpfen und ernstem Nasereiben, bevor der Große Matthias mit seinen weit ausholenden Pratzen Achim und Wiggi dazu delegiert. Dann nimmt auch Lena die Witterung auf. Die fünf stehen da wie das verplanteste Football-Team der Welt.

Ich versuche, am Haslinger vorbei die Essenz ihres Gesprächs zu erhaschen, aber der kommentiert eine Spur zu laut: "Ein Wunder, dass so einer so alt geworden ist – normalerweise sterben die ja arm und jung!", auch wenn er nicht wirklich Publikum hat. Die drei Frauen haben sich längst dem Buffet zugewendet und die meisten anderen Gäste sind respektvoll in Gespräche vertieft. Nur der Huber-Hof dient sich ihm an und das Familienoberhaupt im Agenturpullunder bedankt sich mit mehrmaligem Kopfeinziehen für irgendeine Baugenehmigung. Dann beugt sich der Haslinger zu Fritz, der unverändert dasitzt, und gönnt sich ein, zwei schnelle Teetassen Raki zur Beruhigung. "Ah", atmet er gekünstelt auf. "Na, Fritz? So zufrieden wie du will ich einmal werden. Fünfundsechzig Jahre Tischlerei… Dich sollten die hier feiern!" Fritz lächelt aus seinem kleinen Gesicht heraus.

Ich dränge mich höflich vorbei und am Buffet entlang, das nach Kartoffelsalat und Reis riecht. Als ich bei der Gruppe ankomme, ist der Plan schon gemacht.

"Du hast Recht, Mann", brummt Achim und streicht sich über den Schopf.

"Wir haben nur die eine Chance", sagt Pez.

"Das Buffet ist eröffnet!", röchelt er. Dann gleitet er an der Wärmeplatte entlang vom Gabentisch ab, die Eichel noch halb aus dem Reißverschluss lugend, und landet mit klackenden Ausfallschritten direkt in Marions Schoß.

Alle nicken, alle schnaufen. Zur Konsolidierung zieht Achim einen seiner Spezialjoints aus dem Etui und raucht ihn mit tiefen Lungenschluckern an. Er hat die die Form eines Hammerhais. "Easy", sagt er beim Weitergeben an Pez. "Ist in Öl gedippt."

Pez zieht sanft am Schwanzflossenfilter und nickt in die Leere, die sich plötzlich mit Martin auffüllt.

"Was passiert?", fragt der.

Ich greife nach dem schwarzen Monolith in meiner Hosentasche. Mein Handy als Anker in der Wirklichkeit, außerhalb dieses Hofes.

In dem Moment höre ich ein helles Quieken. Ich denke zuerst an Buckminster Fuller und El Hombre Invisible, aber diesmal hält niemand ein Schweinchen in den Händen. Hinter dem Buffettisch steht der Haslinger, wie Jesus beim letzten Abendmahl, nur mit hochroter Birne und einem Luftröhrenlachen, das wie eine orgasmierende Sau klingt. Er hat das Kinn an die Brust gelegt, die Hemdzipfel eingeklemmt. Als ich seinem Blick folge, sehe ich, dass seine Hände, wie zum Gebet gefaltet, seinen runzligen Schwanz auf einen Teller halten; direkt neben einem ausgekühlten Käsekrainer.

"Das Buffet ist eröffnet!", röchelt er. Dann gleitet er an der Wärmeplatte entlang vom Gabentisch ab, die Eichel noch halb aus dem Reißverschluss lugend, und landet mit klackenden Ausfallschritten direkt in Marions Schoß. Die Nähe einer Frau lässt ihn sofort als Ganzes erschlaffen. Seine Beine stehen ab wie die von Chaplin, der nach einem komödiantischen Sturz aufs Steißbein sitzenbleibt. Zum ersten Mal bemerke ich, dass er an den Füßen Skischuhe trägt.

"Komplette Bananensauce", sagt Hubsi. Danach wird hier alles ein bisschen abgefuckt.

'Semmelmenschen' erscheint am 15. November beim Wiener Achse-Verlag. Hier könnt ihr das Buch bestellen.

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