Das sind die Pillenwarnungen für den Festivalsommer

Wir haben uns angesehen, was beim Drug-Checking in Ecstasy-Pillen gefunden wurde.

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09 Juli 2018, 8:39am

Symbolbild: Grey Hutton

Wie viel Prozent eine Flasche Wodka hat, steht außen dran. Wie viel MDMA in einer Ecstasy-Pille steckt, nicht. Es gibt kein Etikett für die Pillen, der Verkauf wird statt reguliert, illegalisiert. Wer Ecstasy nimmt, kann daher nicht sagen, wie stark die Dosis ist und ob tatsächlich MDMA in der Pille steckt oder nicht doch ein anderer Stoff.

Drug-Checking heißen die chemischen Tests, bei denen Konsumierende in Österreich, Großbritannien, der Schweiz und den Niederlanden ihre Pillen auf deren Inhalt testen lassen können. Finden die Tester hoch dosierte Pillen oder welche, die kein MDMA enthalten, warnen sie vor diesen. In Deutschland ist Drug-Checking illegal, weshalb es dementsprechend auch keine Warnungen gibt.

Wir wollen niemanden dazu ermuntern, Drogen zu nehmen und die Gesundheitsrisiken einzugehen, die damit in jedem Fall einhergehen. Wenn sich Menschen allerdings dazu entscheiden, Ecstasy zu nehmen, sollten sie dies mit den bestmöglichen Informationen tun. Deshalb haben wir alle aktuell verfügbaren Pillenwarnungen zusammengetragen.

Sie stammen von der gemeinnützigen britischen Firma The Loop, dem niederländischen Trimbos Institut, "Checkit!" von der Suchthilfe Wien, der Innsbrucker Drogenarbeit Z6, dem Drogeninformationszentrum der Stadt Zürich (DIZ) und der Drogeninfo Bern Plus (DIB+). Die Stadt Zürich betreibt zudem die Webseite saferparty.ch, von der einige zusätzliche Informationen stammen.

Die Testergebnisse geben allerdings bestenfalls einen Hinweis darauf, was in einer Pille stecken könnte. Selbst Pillen, die in Farbe, Form und Prägung identisch aussehen, könnten unterschiedlich zusammengesetzt sein. Deshalb sind folgende Safer-Use-Regeln in jedem Fall zu beachten, um Schäden zu minimieren:

Generell sollte man nur freiwillig und in entspannter Stimmung konsumieren. Einen Mitmach-Druck darf es nicht geben. Genausowenig ist es empfehlenswert, Drogen spontan auf der Straße oder auf einem Festival zu kaufen: Die Gefahr ist höher, gepanschte Ware zu erhalten.

Nebenwirkungen können bereits ab 120 Milligramm MDMA auftreten – etwa Kopfschmerzen, Kiefermahlen, Krämpfen und Übelkeit –, im schlimmsten Fall kommt es zu einer lebensgefährlichen Überhitzung, Atembeschwerden und Kreislaufstörungen. Saverparty warnt, maximal 1,5 Milligramm MDMA pro Kilogramm Körpergewicht für Männer zu dosieren und maximal 1,3 Milligramm pro Kilogramm Körpergewicht für Frauen.

Um den Körper nicht unnötig aufzuhitzen, gilt es, warme, überhitzte Räume wie enge Festivalzelte und die pralle Sonne zu meiden und hin und wieder einen Schluck Wasser zu sich zu nehmen. Das Gin-Tonic-Glas sollte man allerdings stehenlassen: Mischkonsum verstärkt viele gesundheitsschädigende Effekte von MDMA und anderen Substanzen.

Freunde sollten aufeinander aufpassen und sich darüber informieren, was sie wann genommen haben. Nach dem Konsum von MDMA braucht der Körper eine längere Erholungsphase, um sich vollständig zu regenerieren. Drogenberatungsstellen empfehlen deshalb, mindestens eine dreimonatige Pause zwischen zwei Drogen-Erlebnissen mit MDMA einzulegen.

Ecstasy-Pillen haben im Schnitt heute einen viel höheren MDMA-Gehalt als noch vor wenigen Jahren. Auch deshalb sollten Konsumierende stets maximal mit einer Viertelpille starten, um die Wirkung zu testen. Wenn man nachlegt, sollte man das frühestens nach zwei Stunden tun.

Pillen gleicher Form, Farbe und Prägung können sich stark in ihrer Zusammensetzung unterscheiden. Gewissheit kann nur ein Test bringen.

Die folgenden Pillenwarnungen aus den Monaten Mai und Juni haben wir zuerst nach Farbe und dann nach Namen der Prägung und Form sortiert. Die Reihenfolge: rosa, rot, orange, beige, gelb, gelb-grün, grün, blau, lila, weiß, grau, schwarz. Alle Pillen sind entweder hoch oder extrem hoch dosiert, oder sie enthalten gar kein oder nicht nur MDMA. Wenn eine Pille hier nicht gelistet ist, heißt das nicht, dass sie rein und niedrig dosiert ist. Die Seite pillen.sauberdrauf.com der bayrischen Drogenberatungsstelle mindzone listet viele weitere und ältere Pillentests.

Dieser Artikel wird fortlaufend aktualisiert. Letztes Update vom 9. Juli 2018.

ROSA

Rosafarbene Pille ohne Name *KEIN MDMA

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Pillenfotos: Checkit! | DIB+ | DIZ | Drogenarbeit Z6 | The Loop | Trimbos || Hintergründe, sofern nicht anders angegeben unter CC0

Diese Pille wurde bereits als Ecstasy verkauft, obwohl sie statt MDMA das anabole Steroid Metandienon enthält. Das hat ein Test der Drogenarbeit Z6 in Innsbruck im Juni ergeben. Z6 warnt: "Metandienon, auch bekannt als Methandrostenolon oder unter dem Handelsnamen Dianabol, […] zählt zu den am häufigsten missbrauchten Anabolika. Nebenwirkungen: Akne, Bluthochdruck, Haarausfall am Kopf, Gynäkomastie (Ausbildung einer weiblichen Brust beim Mann), Zunahme des Unterhautfettgewebes und Wassereinlagerungen im Gewebe. Bei Männern kann es zudem zu einer Beeinträchtigung der Hormon- und Spermienproduktion und in Folge zu einer vorübergehenden Unfruchtbarkeit kommen. Bei längerer Einnahme von Metandienon sind Leberschädigungen zu erwarten."

Rosafarbene Erdbeere

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Dieses Früchtchen war bei einem Test in der Berner Drogeninfostelle DIB+ Mitte Juni hoch dosiert. Auf 163 Milligramm MDMA kommen drei unbekannte Synthese-Nebenprodukte. In Wien wurde im Juni eine dieser Pillen getestet, sie enthielt 155 Milligramm MDMA und eine unbekannte Substanz. Saferparty schreibt: "Es liegen uns keine Informationen betreffend Risiken, Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit MDMA vor. Beim Konsum dieser Tablette geht man daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko ein." Keine Synthese-Nebenprodukte und keine unbekannte Substanz fand das DIZ Ende Juni in einer Pille, dafür die hohe Dosis von 170 Milligramm MDMA.

Rosafarbene Ente

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Eine extrem hohe Dosis von 205 Milligramm MDMA enthielt eine im Juni in Wien getestete Enten-Pille.

Rosafarbene "Heineken"

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Alkohol und MDMA sollte man auf keinen Fall mischen. Bei dieser Pille gilt zudem extrem hohe Vorsicht, denn das im Mai in Wien getestete Exemplar war extrem hoch dosiert: 238 Milligramm MDMA.

Rosafarbenes Herz

In Zürich wurde Anfang Juli eine solche hoch dosierte Pille mit 174 Milligramm MDMA-Gehalt getestet. Nicht nur deshalb gilt besondere Vorsicht: In Großbritannien hat The Loop eine rosa-rote Herz-Pille getestet, die sich optisch nur wenig von dieser Pille unterscheiden lässt (die von The Loop getestete Pille hatte ein glattere Oberfläche, siehe Liste). Diese enthielt statt MDMA 100 Milligramm des Research Chemicals n-Methyl Pentylon. Es besteht ein unberechenbares Gesundheitsrisiko bei Einnahme dieser Pille.

Rosafarbene "Philipp Plein" *KEIN MDMA

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Besondere Vorsicht gilt bei der "Philipp Plein". Pillen mit diesem Logo zirkulieren derzeit auch in Orange, Grün und Gold/Beige (siehe die jeweiligen Farben). Sie alle wiesen in Tests hohe oder extrem hohe Dosen MDMA auf. Für rosafarbene Pillen hat Trimbos in den Niederlanden im März einen "Red Alert", eine ausdrückliche Warnung, herausgegeben: Bei einem Test wurde statt MDMA 2-Fluormethamphetamin in einer Tablette gefunden. Das Research Chemical ist ein Upper und wirkt laut Beschreibungen eher wie Amphetamin statt wie MDMA. Die Substanz ist kaum erforscht. Es besteht ein unberechenbares Gesundheitsrisiko bei Einnahme der Pille. In einer anderen rosafarbenen “PP” wurde Anfang Juli in Innsbruck die hohe Dosis von 125 Milligramm MDMA gefunden.

Rosafarbener Smiley *KEIN MDMA

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Ende Mai testete das DIZ in Zürich eine solche Pille. Statt MDMA enthielt sie 2C-B.

Rosafarbener Vogel

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Hoch fliegen kann die Pille nicht, aber ein Exemplar davon wurde Mitte Juni in Zürich auf die hohe Dosis von 182 Milligramm MDMA getestet.

ROT

Rotes Herz *KEIN MDMA

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Roter Hintergrund: Sean McCormick | Flickr | CC BY 2.0

Bei einem Test einer solchen Pille Ende Mai im britischen Bristol fand The Loop statt MDMA 100 Milligramm n-Methyl Pentylone. Dieses Research Chemical soll ähnlich wie MDMA wirken, hat aber eine sehr lange, oft als unangenehm beschriebene Wirkung und ist generell kaum erforscht. Hier ist es extrem hoch dosiert. Es besteht ein unberechenbares Gesundheitsrisiko bei Einnahme der Pille.

Rote Herz Ass und Pik Ass

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Die hohe Dosis von 159 Milligramm MDMA maß das DIZ Anfang Mai in einer roten Herz-Ass-Pille. Es besteht Verwechslungsgefahr mit der roten Pik Ass. In einer solchen wurden in Zürich Mitte Juni sogar 173 Milligramm MDMA gemessen.

Rote Kirschen

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Eine Pille dieser Farbe und Prägung enthielt bei einem Test im Berner DIB+ Anfang Mai nicht nur die hohe Dosis von 142 Milligramm MDMA, sondern auch ein unbekanntes Synthese-Nebenprodukt, im Juni wurde dort eine Pille selber Farbe und Prägung mit 142 Milligramm MDMA und zwei unbekannten Synthese-Nebenprodukten getestet. Saferparty warnt: "Es liegen uns keine Informationen betreffend Risiken, Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit MDMA vor. Beim Konsum dieser Tablette geht man daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko ein."

Rote "Punisher"

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Lachsrot und extrem hoch dosiert: 203 Milligramm MDMA ergab der Check einer Pille mit dem Marvel-Logo Mitte Mai im DIB+ in Bern. Es sind auch graue und blaue Punisher-Pillen in Kopfform im Umlauf, die ebenfalls extrem hoch dosiert sind.

Rote "Superman"

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199 Milligramm MDMA steckten in der Pille, die in Wien im Juni getestet wurde.

ORANGE

Orangefarbene "Ernie"

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Orangefarbener Hintergrund: Eddi van W. | Flickr | CC BY 2.0

Diese Pille ist auf keinen Fall kinderfreundlich und war bei einem Test extrem hoch dosiert: 236 Milligramm MDMA fand das DIB+ Ende Mai in einer "Ernie". Auch extrem hoch dosierte Bert-Pillen befindet sich im Umlauf (siehe "Gelbe 'Bert'").

Orangefarbenes Lego-Männchen

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"160mg" steht auf der Rückseite dieser Pille. Das Testergebnis aus Wien, wo im Mai 140 Milligramm MDMA-Gehalt gemessen wurden, zeigt, dass dieser Angabe der in jedem Fall hoch dosierten Pille nicht zu trauen ist.

Orangefarbene "Philipp Plein"

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Ein orangefarbenes Hexagon mit einem Totenschädel auf der einen, und einem PP auf der anderen Seite: Das ist eine Variante der "Philipp Plein"-Pille. Zwei Tabletten dieser Form und Farbe mit einmal 148 Milligramm MDMA und einmal 146 Milligramm MDMA testete Checkit! im Mai in Wien. Achtung! Es wurden auch eine beigefarben-goldene Pille mit dieser Vorder- und Rückseite getestet: Sie war (genau wie eine graue Pille dieser Prägung) extrem hoch dosiert, sieht aber der orangefarbenen Pille zum Verwechseln ähnlich. Auch grüne PP-Pillen wurden getestet (siehe Liste).

Orangefarbene "Pin"

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"PIN" stand auf der Pille, die Mitte Juni in Bern getestet wurde, 192 Milligramm MDMA waren drin.

Orangefarbene "Spongebob"

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Die harmlose Prägung dieser Pille täuscht: Im Mai maß Checkit! in Wien 118 Milligramm MDMA in einer Pille. In einer gelben Pille wurde bei einem Test eine unbekannte Substanz gefunden (siehe "Gelbe 'Spongebob'"). Dementsprechend gibt es ein unberechenbares Gesundheitsrisiko bei Einnahme der Pille.

Orangefarbener oder lachsroter Wikinger

Anfang Juli wurde in Zürich eine solche Pille getestet. Das Ergebnis: Mit einem MDMA-Gehalt von 244 Milligramm ist sie extrem hoch dosiert.

BEIGE / GOLD

Beigefarbenes Auge

201 Milligramm MDMA – das eine extrem hohe Dosis, die das DIZ Ende Juni in einer beigen, "einäugigen" Pille gefunden hat.

Beigefarben-goldene "Philipp Plein"

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282 Milligramm MDMA – die Pille, die Ende Mai in Zürich getestet wurde, war extrem hoch dosiert und hatte einen der höchsten diesen Sommer gemessenen Werte. Es wurden auch PP-Pillen in grün und grau getestet, mit sehr unterschiedlichen Ergebnissen (siehe Liste).

GELB

Gelbe, runde Pille ohne Logo oder Namen *KEIN MDMA

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Nicht MDMA, sondern Koffein und die Substanzen 4-CMC, 4-CEC und 4-BEC fand das Checkit!-Labor im Juni in einer solchen Pille. Die drei sind sogenannte Neue Psychoaktive Substanzen und Research Chemicals. In ihrer kurz- und langfristigen Wirkung sind sie kaum erforscht. 4-CMC steht im Verdacht, ein potentes Nervengift zu sein, schreibt der Blog Neuepsychoaktivesubstanzen.de.

Gelbe "Bert"

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Dies ist eine extrem hoch dosierte Pille. Ende Mai wurde ein Exemplar in Bern auf einen MDMA-Gehalt von 241 Milligramm getestet.

Gelbe "Rolls Royce"

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140 Milligramm MDMA maß das DIZ in Zürich bei einem Test Ende Juni.

Gelbe "Spongebob"

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Mit 101 Milligramm MDMA ist die Pille, die Checkit! im Juni getestet hat, noch immer hoch dosiert. Der Test ergab aber auch, dass sie eine unbekannte Substanz enthält. Wer die Pille schmeißt, geht daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko ein.

Gelbe "Warner Brothers"

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Diese Pille ist extrem hoch dosiert, Anfang Mai maß das DIB+ in Bern 200 Milligram MDMA in einer hellgelben "Warner Brothers".

GRÜN-GELB

Grün-gelbe "Bugatti"

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Luxusmarken sind beliebt, bei denen, die die Pillen herstellen. Eine im Juni in Wien getestete "Bugatti" enthielt 107 Milligramm MDMA.

Grün-gelbe "Rockstar"

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Die hohe Dosis von 160 Milligramm MDMA – gemessen im Juni von Checkit! – bestätigt, dass Ecstasy kein Spiel ist.

Grün-gelbe "Soundcloud"

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Eine von Checkit! in Wien im Mai getestete Pille enthielt neben der extrem hohen Dosis von 272 Milligramm MDMA auch ein Milligramm 2C-B.

Grün-gelber/hellgrüner "Stewie"

Diese Pille ist nicht harmlos: In einem Exemplar wurde bei einem Test in Zürich Anfang Juli die extrem hohe Dosis von 235 Milligramm MDMA gefunden.

GRÜN

Grüne "Fissa"

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Das aktuellste Testergebnis dieser Pille stammt von Checkit! aus Wien und beträgt 145 Milligramm MDMA.

Grünes Illuminaten-Logo

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In Wien wurde nur ein Bruchstück einer solchen Pille im Mai getestet. Demnach ist sie extrem hoch dosiert und kann bis zu 374 Milligramm MDMA enthalten.

Grüne "F1/Formel 1"

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Der MDMA-Gehalt mag stark schwanken, dennoch waren beide Mitte Mai in Zürich getesteten Pillen extrem hoch dosiert: 263 Milligramm ergab ein Test, 235 Milligramm ein anderer. Auch eine lilafarbene "F1" aus Wien war extrem hoch dosiert.

Grüne "Louis Vuitton"

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215 Milligramm MDMA – damit war die Mitte Juni in Zürich getestete Pille extrem hoch dosiert.

Grüne "Philipp Plein"

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Die Pille mit dem Logo des deutschen Modelabels kann von Neongrün bis Tannengrün verschiedene Grüntöne haben und ist hoch dosiert. 149 Milligramm MDMA ergab ein Test der Drogenarbeit Z6 in Innsbruck im Juni, 122 Milligramm MDMA ein Test einer anderen Pille selber Prägung durch dasselbe Institut im Mai. Vorsicht: Eine graue "Philipp Plein" wurde mit nochmals deutlich höherem MDMA-Gehalt getestet, sie war extrem hoch dosiert, genau wie eine beigefarben-goldene "Philipp Plein".

Grüne "Nespresso"

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Dieser "Nespresso" ist ein gefährlicher Kick: 233 Milligramm wurden in einer Pille Ende Mai in Zürich getestet. Damit war sie extrem hoch dosiert.

Grüner On-Button

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115 Milligramm MDMA ergab ein Test dieser Pille im Mai in Wien.

Grüne "Tesla"

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Diese Pillen sind recht bekannt und wurden in dieser Form und Farbe zuletzt oft getestet. Sie schwanken allerdings in ihrem Gehalt: eine extrem hohes Dosis von 214 Milligramm waren es Anfang Juli, 194 Milligramm MDMA waren es Ende Juni, 195 Milligramm Anfang Juni und 172 Milligramm Ende Mai – jeweils in Zürich.

BLAU

Blaue "Anonymous"

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Mitte Juni stellte sich in Bern eine blaue Anonymous-Pille als extrem hoch dosiert heraus. Neben 212 Milligramm MDMA fanden sich auch drei unbekannte Synthese-Nebenprodukte in der Pille. Saverparty warnt: "Es liegen uns keine Informationen betreffend Risiken, Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen mit MDMA vor. Beim Konsum dieser Tablette geht man daher ein unbekanntes Gesundheitsrisiko ein."

Blaue "Mini-Yoshi"