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Revolving Doors: Ein Ex-Häftling muss zurück in den Knast

Der Filmemacher James Burns hat zwei Jahre lang Jason Bobbitt begleitet. Der Ex-Häftling und fünffache Vater bemüht sich um ehrliche Arbeit, landet aber erneut im Gefängnis.

von VICE Staff
17 Mai 2018, 8:02am

15 Jahre nach seiner Entlassung aus dem Gefängnis musste Jason Bobbitt zurück. Der fünffache Vater in seinen 40ern hatte nach der Haft versucht, ehrliche Arbeit zu finden, doch dann landete er erneut wegen eines Kokaindelikts im Gefängnis. Er sah sich damit konfrontiert, womöglich weitere 10 Jahre von seiner Frau und seinen Kindern getrennt zu sein.

In Revolving Doors folgt Filmemacher James Burns zwei Jahre lang Bobbitt und dokumentiert, wie er und seine Familie sich auf die erneute Haft einstellen und wie sehr die Situation den Kindern zusetzt. Zwar kommt Bobbitt nach nur 18 Monaten auf Bewährung frei, doch die psychischen Schäden sind nicht mehr rückgängig zu machen. Dieser Film beleuchtet die Rückfälligkeit amerikanischer Häftlinge aus der einzigartigen Perspektive eines Filmemachers, der selbst Ex-Häftling ist und mit den Folgen seiner Zeit im Gefängnis zu kämpfen hatte.

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Dieser Artikel erschien ursprünglich auf VICE US.

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