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Dieser Artikel ist vor mehr als fünf Jahren erschienen.
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Wie du am besten Drogen schmuggelst

Falls du mal Drogen von A nach B schmuggeln, musst—so wird's gemacht.

von VICE Staff
28 März 2013, 9:10am

Es kann immer mal passieren, dass du deine Drogen in der einen Stadt kaufst und sie in einer anderen Stadt, einem Festival oder sonst wo nimmst. Da solltest du jedes Mal einen Drogenplan erstellen, bevor du feiern gehst. Das ist diffuser Scheiß, über den ich besser nicht im Internet reden sollte, aber VICE hat vorher schon mit mörderischen Kannibalen rumgehangen, also was soll's, drauf geschissen.

In meiner Unizeit sind meine Freunde und ich gern zu Konzerten weiter weg gefahren, und wir rauchten gern Gras und nahmen gern mal Ecstasy und LSD. Unsere Abende zu planen, war also eine ziemliche Herausforderung. Das Schräge daran war, dass wir trotzdem nie groß drüber nachgedacht haben und es als keine große Sache ansahen. Ich habe erst später, nachdem ich mit anderen Leuten darüber geredet habe, so wirklich begriffen, wie unfassbar dumm/nicht in Ordnung diese Partynächte waren.

Du kannst die Methoden natürlich für jeden nationalen und internationalen Schmuggel deiner Wahl anwenden. Falls du deinen Sommerurlaub also beispielsweise in Marseille verbringen solltest und anschließend auf ein Festival, in sagen wir mal, Dänemark fahren willst, dann kannst du das feine französische Gras (oder was auch immer dein kleines Drogenherz begehrt) einmal quer durch Europa fahren (wobei ich das nur bei Nerven aus Stahl machen würde).

Also, falls du dich jetzt wundern solltest, wie wir es gemacht haben: Hier ist ein Guide, wie du Drogen über Grenzen schmuggelst, wenn du ein dummer Teenager bist (was ich im Nachhinein niemals empfehlen würde).

Medizinische Tampons

Das ist ein Klassiker. Wir haben's alle schon in Filmen gesehen und davon in Songs gehört, aber ja—auch du kannst dir Drogen in deinen Hintern und/oder deine Vagina schieben. Die Auswirkungen sind überschaubar: Bei einem Sicherheitscheck, der tief in deine Privatsphäre eingreift, einen permanenten Eintrag im Strafregister und eventuell eine Gefängnisstrafe.

Nichtsdestotrotz ist es wichtig, richtig high zu werden! Lass dich also nicht abschrecken:

Entferne einen Tampon aus seinem Applikator und wickle die Pille oder Pflanze deiner Wahl so fest wie möglich mit Frischhaltefolie oder Klebestreifen um den Watteteil des Tampons. Vergewissere dich, dass deine Drogen komplett eingewickelt sind, vor allem dann, wenn dein Tampon in deinen Arsch wandern wird.

Dann steck' dir den Tampon so weit wie nur möglich in deine Körperöffnung. Wenn dich der Beamte fragt, ob du irgendwelche illegalen Substanzen bei dir trägst, sag nein. Es ist nicht noch nicht mal eine Lüge! Die Sachen sind schließlich IN dir! Har har har.

Wenn du an deinem Zielort ankommst, zieh an deiner magischen Schnur (am Besten so, dass dich dabei keiner siehr) und TA-DA! Da hast du deine Drogen, denn du bist ein schlauer, körperöffnungsgetriebener Zauberer!

Plan dein High im Vorraus

Das war die geläufigste Methode, vor allem für Ecstasy. Mich persönlich aber machte dieser Zug viel nervöser als die Tamponvariante. Meine Freunde fuhren entweder selbst oder nahmen den Bus schluckten auf dem Weg heimlich MDMA. Auf diese Weise waren sie noch nüchtern, während sie mit dem Grenzbeamten sprachen, und hoffentlich auch noch auf der Fahrt zum Veranstaltungsort, und sobald sie dort ankamen—bei Konzert oder wo auch immer—waren sie vollkommen zu.

Alles, was du dafür brauchst, ist ein gutes Timing, aber es ist trotzdem sehr riskant. Die Chancen, dass der Verkehr an der Grenze stockt oder dich die Beamten ins Kreuzverhör nehmen, stehen nicht schlecht. Mit den Drogen im Tampon kannst du dich vor den Beamten cool geben (sofern du nicht der nervöse Typ bist), aber wenn du befragt wirst, nachdem du was genommen hast, werden deine Pupillen irgendwann stark geweitet sein, dein Mund wird trocken sein, du wirst übermäßig schwitzen, du wirst unkontrollierte Lachflashs haben oder du wirst verdammt unpassenden, schrägen Scheiß labern. Im Grunde genommen bist du dann am Arsch.

Lass deine Eltern fahren

Diese Methode ist ziemlich sicher, es sei denn, deine Eltern sind ähnlich zwielichtig, wie du es bist. Meine Freunde haben gute Eltern mit guten Jobs und anständigen Autos, es war also ein Kinderspiel, die Grenzen mit den Taschen voller Gras zu überqueren. (Ehm, klingt das, als würde ich angeben?)

Wenn ich mit meinen Eltern unterwegs war, wurde ich nie durchsucht. Überhaupt wurde ich nur einmal gefilzt, und das war an einem Mittwochnachmittag, als ich alleine unterwegs war. Es war offensichtlich, dass der Beamte den Körper, der sich unter der Winterjacke verbarg, genauer sehen wollte (mmh, Machtmissbrauch). Aber das ist eine andere Geschichte ...

Wie auch immer, obwohl es in der Regel sehr einfach und verlässlich ist, deine Eltern dazu zu benutzen, Drogen über die Grenze zu schmuggeln, bleibt immer noch ein kleines Restrisiko, dass die Sache nach hinten losgehen kann. Tja, und dann hast du deine Eltern mitten in den chaotischen Konsequenzen deiner armen, kindischen Entscheidung drinhängen.

Die allerbeste Lösung wäre daher offensichtlich:

Such dir Dealer-Freunde in an dem Ort deiner Wahl!

Es hat peinlich lange gedauert, bis wir begriffen haben, dass die Dealer nicht allzu hart ausfindig zu machen waren. Um genau zu sein stehen sie an jeder Straßenecke. Im Grunde genommen beherrschen sie die ganze Stadt.

So, nachdem nun alles gesagt ist, beherzige noch Folgendes: Falls du dich selbst jemals an einem Grenzübergang wiederfinden solltest, an dem die Beamten keine strengen Vorschriften haben, an die sie sich halten müssen, und du noch immer verzweifelnd und um jeden Preis einen Trip schmeißen willst, geh auf Nummer sicher und wähl deine Methode klug aus. Und akzeptiere alle Auswirkungen, falls die Dinge aus dem Ruder laufen sollten.

Obligatorische Erklärung: Dieser Artikel dient nur der reinen Unterhaltung. Drogenschmuggel ist illegal und eine geisteskranke, dumme Sache. Ihr solltet niemals, unter keinen Umständen, in Versuchung geraten. Ihr Idioten.

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