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Physik klärt auf: Warum schwappen Getränke mit Schaum nicht so schnell über?

Ein weiteres unergründliches Rätsel des Getränkealltags ist gelöst.

von Christine Kewitz
26 Februar 2015, 4:00pm

Ein gut gezapftes Pils mit schöner Schaumkrone schwappt nicht so schnell über wie ein Abgestandenes. Ein Cappuccino bleibt eher in der Tasse als ein normaler schwarzer Kaffee. Mit dieser Erkenntnis wartet nun eine aktuelle Studie auf, die im wunderbaren Special Interest-Magazin Physics of Fluids veröffentlicht wurde.

Die Idee für die Untersuchung kam Emilie Dressiere von der Polytechnic School of Engineering in Princeton als ihr der Barista ihres Vertrauens den Tipp gab, ein gut geschäumter Latte Macchiato ließe sich auch ohne Deckel sorglos transportieren. Ein Kaffeeverkäufer, der also nicht nur an die Eindämmung unseres globalen Müll-Overkills, sondern auch eine physikalische Ader hat.

Die Forscher der Physik komplexer Flüssigkeiten gingen den nahe liegenden Weg und machten einfach mal ein paar Schaukeltests im Labor. Sie testeten ruckartige Stöße gegen die Behältnisse ebenso wie das Verhalten bei leichtem, regelmäßigem Schaukeln und zeichneten die Bewegungen mit einer Hochgeschwindigkeitskamera auf.

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