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      Hip Hobbit & Merry Maniac Hip Hobbit & Merry Maniac Hip Hobbit & Merry Maniac

      Hip Hobbit & Merry Maniac

      December 15, 2012

      Von Josef Zorn

      Editor

      Aus der Kolumne 'Filmbunker'

      Ich hab Bauchweh von den zwei Kebaps gestern, aber erwarte kein Mitleid. Außerdem brummt der Kopf leicht vom letzten Gintonic und den filterlosen Zigaretten. Die Weihnachtsbeleuchtung aller Orts sticht in den Augen und mir wird klar, ich muss raus aus dieser Stadt. Doch bevor wir alle das ewig wiederkehrende christliche Geburtstagsfest mit der Schlachtung tausender Festagsviecher im Landesinneren zelebrieren, feiere ich die Jahreszeit mit ihrem aktuellen Filmkommerz. Und eine /Slash Filmpremiere gibt es endlich auch wieder!

      I said the hip hop the hippy, the hippy to the hip hip Hobbit ...

      Unglaublich wie leicht bekömmlich Peter Jacksons Fantasyspätgeburt ausgefallen ist. Ich vermisse die Welten-zerstörerische Epik und die unterschwellige Hobbitsexualität der Ringe-Teile keineswegs. Und auch der große Kritikpunkt, dass ein Mini-Kinderbuch wieder in 3 tausendstündige Episoden ausgeweitet wird, gibt dem Film mehr Chance auf Detail-verliebtes Schönsein. Ausweiten ist immer gut.

      Gut, wenn euch von Zwergen schlecht wird, würd ich The Hobbit - An Unexpected Journey eher meiden. Da fallen gleich mal 13 davon ins Hobbit-Hole ein und singen im Chor über die Vöst. Auch eine Abneigung gegenüber von Vogeldreck zugeschissenen Zauberern wäre eher ein Nachteil bei diesem Film. Aber haut euch ins Kino, wenn ihr Spaß habt an fett-ekelhaften Trollen, liebevoll designten Goblin-Sekretären und weirder Charakter-Randomness, die übrigens schnell die Frage aufwirft: Passiert dieser ganze Scheiß wirklich in der Buchvorlage oder sind das die versprochenen Herr der Ringe Appendix-Anhänge die mitverfilmt wurden?

      Egal, alles sieht Dank dieser superhohen Frameauflösung - die das menschliche Auge gar nicht mehr erfassen kann, aber einfach so verdammt Film-revolutiionierend und sensationell ist - unfassbar scharf und klar aus. Wie eine Telenovela auf HD ServusTV. Ob man das mag oder nicht ist eine andere Frage. Galadriel, sprich unsere liebste Cate Blanchett, sieht zehn Jahre später immer noch aus wie ein Traum aus Elfen-Alabaster. Kniefall! Da gibt's eine Stelle im Film, an der meiner Meinung nach angedeutet wird, dass Gandalf und sie mal gefickt haben, aber vielleicht bin das nur ich. Hey, zusammenfassend kann man nur sagen: Bilbo, also der neue Baggins, das Feeling, die Dynamik und der ganze Film rockt. Und ja ich sag es einfach - alles ist besser als in den Ringe-Teilen. Deal with it, endlich passiert mal etwas in Mittelerde,

      Sarah Silverman ist süß, aber wo bleiben die Gamer-Zuckerl?

      Rechtzeitig für das nostalgische Retrogaming-Gefühl, das einem dazu bringt den alten Gameboy zu kaufen oder das Pacman-Arcade in der Garage zu entstauben (oder über ebay zu ersteigern, ich hätte ja gern WIllow wieder mal gespielt ... egal). Wreck-it Ralph ist lustig, schaut ihn euch an, ABER die im Trailer angeprangerte Gaming-Charaktere-Vielfalt in diesem (etwas eigenartig funktionierenden) Arcade-Universum lässt ab der Hälfte des Films ziemlich zu wünschen übrig. Es bleibt dann echt bei Zhangiff, Doktor Robotnik, Sonic, Bowser und so. Nicht einmal Mario, Gordon Freeman oder William "B.J." Blazkowicz von Wolfenstein schaffen es zum Gastauftritt. Naja, dafür ist Sarah Silverman saucute und die Geschichte erfüllt vollends die Weihnachtsbetäubungs-Ansprüche. Mein Amen ist gewiss.

      Maniac im Filmcasino!

      Frohlocket meine sexy /Slash-Fans. Im Filmcasino spielt es wieder perversen Serienkiller-Spaß. Am Freitag den 21.12.2012 (also gerade recht zum Weltuntergang) ist Elijah Wood wieder einmal creepy in dem Hosen-mit-Exkrement-Anfüller-Film Maniac.

      Hier geht's zum Event! Schaut vorbei oder geht unter ...Wohlsein


      Please do not recall the new Total Recall
      Wie man Filme schlecht besetzt und die Tollheit des Arnie-Klassikers entweiht wurde, erfahrt ihr hier. Außerdem gibt es Weihnachts-Animation mit dem Russen-Santa und Aussie-Osterhasen. Viva la Fisterei.
      Ohne brennende Menschen macht das doch keinen Spaß
      Silent Hill: Revelation 3D ist genau so medioker wie es der Titel zu verbergen versucht. Sie ist relativ scharf, aber dafür wurde Pyramidenschädel nicht annähernd optimal eingesetzt.
      Cloud Atlas
      Hugh Grant schlitzt als Wilder kehlen und ist alles in allem das größte Arschloch der Zukunft. Markus und Dalia schreiben auch über den Film, der nicht genug Reviews haben kann. Außerdem habe ich auch Anna Karenina gesehen - ich befürchte Keiras offener Mund wird mich bis in meine Alpträume verfolgen.

       

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