Ein Tag mit

Tschüss, Tinder: Wie man eine feministische Dating-App entwickelt

In dieser Episode von „Ein Tag mit“ treffen wir Whitney Wolfe, die Tinder verließ, um Online-Dating für Frauen weltweit besser zu machen.
22 August 2016, 6:35am

Die Geschichte von Whitney Wolfe und Bumble beginnt mit Tinder. Sie war Mitbegründerin der Dating-App und unter anderem dafür verantwortlich, dass die Anwendung unter Studenten beliebt wurde. Sowohl was die Firmenstruktur als auch die App an sich angeht, war Tinder vor allem eins: Ein Spielplatz für Männer. 2014 trennten sich sich die Wege von Wolfe und dem Start-Up auf ziemlich unschöne Weise. Sie verklagte ihren ehemaligen Arbeitgeber wegen sexueller Belästigung.

Ein Jahr später tauchte Wolfe mit ihrer eigenen Dating-App auf: Bumble, das bewusst auf Frauen ausgelegt ist. Um Dating-Stereotype, nach denen der Mann den ersten Schritt machen muss, zu umgehen und Fluten von obszönen Nachrichten zu vermeiden, muss die Kontaktaufnahme von der Frau ausgehen. Für Wolf ist das Ganze allerdings mehr als eine App—sie will eine Bewegung starten und Frauen dazu ermuntern, ihr Dating-Leben selbst in die Hand zu nehmen.

In dieser Episode von „Ein Tag mit" reist Michelle De Swarte nach Austin im US-Bundesstaat Texas, um mit Bumble-Gründerin Whitney Wolfe nach Rechts zu wischen.

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