Wienwoche

Wienwoche, KW 20 – CLUB MIT, GEH NICHT, WIR LIEBEN DICH DOCH!

Wir müssen uns vom Club mit verabschieden. Bei diesen Partys könnt ihr eure Trauer in ein bisschen bessere Trauer verwandeln.
18.5.17

Header: Foto: Jasmin Baumgartner/Club mit

Während einige auf Kohlen sitzen, weil sie am liebsten einfach bis Mittwoch in der Früh durchschlafen würden und dann direkt ins Auto Richtung Kroatien springen würden, freuen sich die anderen schon höchst ungeduldig auf das Hyperreality Festival. Leider funktioniert das Ganze nicht so einfach. Nein, nicht nur das, sondern noch schlimmer: Dazwischen liegt auch noch eine Trennung. Aber alles der Reihe nach – wir haben euch wie immer in gekonnter Professionalität den Fahrplan für eine bessere Zeit zusammengetragen:

Donnerstag, 18.05.

Tagestipp: Krieg und Rave kommen nicht oft zusammen. Die Forelle hat es doch geschafft – mit DJ Warzone. Also, falls vor der Arena keiner mehr seine Bilderbuch-Tickets vercheckt, wisst ihr wenigstens, an welcher Bar ihr euren Frust über das verpasste Konzert ertränken könnt.

Und sonst so: Contrast hat sich im Flex eingenistet und pusht neben ihren Residents auch D'n'B-DJs aus der lokalen Szene. Auf Österreich stolz sein, ist dann sogar ausnahmsweise ok. Das Wetter ist gut, spätestens in einer Woche tschentschen aber alle schon wieder über die Hitze. Wer heute schon tschentschen will geht zum Schmelzfest in die Pratersauna.

Freitag, 19.05.

Tagestipp: Wer schon mal eine richtige Trennung hinter sich hatte, weiß, dass es wichtig ist, sich dabei richtig die Kante zu geben und alte Liebeslieder zu grölen. Katharsis nennt sich das. Beim letzten Club mit im Celeste ist das Thema dieses Mal "Trennungen" und das aus einem sehr traurigen Grund. Die beste Themenparty Wiens trennt sich von uns allen und findet zum letzten Mal statt. Nehmt Trauerblumensträuße mit. Schmeißt Trauerglitzer in die Luft. Und trocknet eure Tränen im Trauerkleid eurer Freunde.

Und sonst so: Die echteste Techno-Eventreihe kommt wieder in den Opera Club. Scheitern findet da jeder OK. Für jeden, der die die goldenen Zeiten der Pop- und Rapmusik vermisst, ist das der Kramladen am Freitag eine Zuflucht. Boys Noize macht nicht nur Sound für Jungs, also auf in die Sauna – Gas geben.

Samstag, 20.05.

Tagestipp: Wer zu seinem Kaffee am Morgen gerne ein, zwei Würfel Rave hat, pilgert raus Richtung Spittelau. Meat Market scheppert zwölf Stunden durch in der Forelle – von sieben bis sieben.

Und sonst so: Das Merkwürdig beehrt mal wieder das Porto Pollo und weil es spätestens ab 16:00 Uhr wieder bummvoll ist, sollte man sich schon früh hinbegeben. Das Rock und Electro im gleichen Club harmonieren, klappt nicht, sagt ihr? Klappt doch – und zwar im Loft. Sehr nice von der Power her. Was hilft gegen den Kater vom Freitag? Katermukke. Mit Dirty Doering. Vorhang auf für Superdrive im Curtain. Keine Angst ihr dürft bald nach Hause.

Sonntag, 21.05.

Tagestipp: Classic Rock is not dead. KISS beehrt die Stadthalle mit ihrer mitreissenden Liveshow.

Und sonst so: Wer auf arg guten Rock steht kann sich außerdem KISS in der Stadthalle geben. Mit KISS kommt eine der besten Classic Rock Bands nach Wien, also auf in den Kampf. Zu guter Letzt ist erwähnenswert, dass sich KISS mal wieder in Wien blicken lässt und aus der Stadthalle einen Schmelztiegel macht. Yeah, Rock'n'Roll.

Montag, 22.05.

Tagestipp: Der Montag ist scheiße. Bleibt daheim und erholt euch.

Und sonst so: Jaaa ok, im Curtain ist doch was Cooles. Das Curtain startet eine neue D'n'B-Reihe jeden Montag, unterstützt vom Mainframe. Aber danach geht ihr echt nach Hause, OK?

Dienstag, 23.05.

Tagestipp: David & Goliath sind konstant daneben – mit Konstant Daneben. Für drei Taler. Das ist konstant korrekt.

Und sonst so: Das Ozora ist noch weit weg, bis dahin muss man sich mit Alternativen zufrieden geben. ORION zum Beispiel, also auf ins Fluc für die Ganzkörper-Bassmassage. Am Techno Tuesday gibt es das, was viele sich wünschen: Techno auch unter der Woche. Besser könnten wir das auch nicht formulieren. Ab ins Electro Gönner, Electro gönnen. Wer für all das zu alt ist oder sich älter fühlt, als er ist, begibt sich unter Gleichgesinnte ins Schutzhaus Schmelz. Wolfgang Ambros ist auch da.

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