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Studentenunruhen vor und im Tory-Hauptquartier

11.11.10

Studentenproteste laufen doch immer gleich ab. Diesmal in London, der Anlass war die Erhöhung der Studentengebühren und generelle Probleme der Hochschulfinanzierung. Also versammeln wir uns alle, setzten uns ein einen Kreis und sind dagegen, ohne Gewalt (meist). Doch dieser Streik verlief völlig anders. Statt der üblichen 50.000 Leute die auf der Westminster Street protestieren, stürmten diesmal 200 den Hauptsitz der Konservativen Partei. Einige wollten wirklich nur glücklich herum sitzen, während andere auf Härteres aus waren. Unser Objektiv war von Anfang an dabei und hat eindrucksvolle Fotos mitgebracht. Hier sind die ersten, weitere werden folgen.

Die erste Protestwelle erreichte Millbank gegen 13:30 Uhr. Zu diesem Zeitpunkt saßen alle noch brav mit ihren Plakaten herum, die einzigen die geärgert wurden, waren die Leute an der Rezeption.

Die Studenten fühlen sich wie zu hause.

Krass, die Situation eskalierte ziemlich schnell. Die Polizei versuchte die Demonstranten aus dem Gebäude zu holen, wurde aber ziemlich schnell wieder heraus geprügelt.

Landraub der schottischen Sozialisten.

Bei diesen zwei Jungs bin ich mir nicht ganz sicher, wer den Kostümwettbewerb als Gewinner verlässt.

Nachdem der Versuch gestartet wurde, die Studenten aus dem Millbank Gebäude heraus zu holen, wurden sie sehr wütend. Es wurde sich ein Weg nach vorne gebahnt und einige Glasscheiben gingen zu Bruch. Warum Crocodile Dundee hier mitspielt, weiß ich auch nicht, aber wir sehen ihn deutlich vorne in der Menschenmenge.

Du merkst, das es sich um eine richtige Demonstration handelt, wenn sich ein Sanitäter und ein schwuler Aromatherapie-Student, Luft mit den Händen zuwedeln.

Das zerschlagene Lügen-Netzwerk der Konservativen. Die Studenten kamen…

Sie sahen…

Sie siegten!

Die Polizei war mit dieser Party vollkommen überfordert. Hier nahm man zum Spaß kein Konfetti, nein dieser Typ nahm sich einfach einen Polizeihelm.

Alle man ab auf das Dach, am besten über die Feuerleiter. Die Sicht da oben soll grandios sein. Ein ganz Schlauer hat dann auch versucht irgendwelche Starkstromkabel aus einem Sicherheitskasten raus zu ziehen. Keine gute Idee. Ein Beispiel für eher doofen Vandalismus.

Hier schreibt einer seinen Namen an die Wand, er war hier.

Rumhängen auf dem Dach und auch ein paar Feuerlöscher nach Polizisten werfen.

Diesen Ausblick haben sonst nur Politiker.

Urin für die Regierung.

Einige Kids sind in die Tiefgarage eingebrochen und haben die dicken Autos der dicken Politiker demoliert. Großartig, schade nur das die Eltern mit ihren Steuern neue kaufen müssen.

Jeder auf diesem Foto machte an diesem Tag 15 neue Facebook Freundschaften.

Wir sind für mehr Chaos und Heiterkeit.