Anzeige
Wienwoche

Wienwoche, KW 45—Realitätsflucht ist die beste Flucht

Konzentriert euch darauf, was dieses Jahr gut gelaufen ist, bevor ihr in ins Wochenende startet. Wir nehmen euch währenddessen die Partyplanung ab.

von Noisey Staff
11 November 2016, 10:48am

Machen wir uns nichts vor: Dieses Wochenende darf man sich gut und gerne einmal extrem wegschießen. Die Realitätsflucht wird euch gut tun. Auch wenn ihr euch am Montag wieder bewusst werden müsst, dass ein ziemlicher Trottel jetzt an einer ziemlich wichtigen Stelle sitzt. Also vorerst: Party!

Freitag, 11.11.2016

Tagestipp: Nicht nur, weil man die lokale Szene immer und always unterstützen soll, sondern weil Anna Leiser generell super ist, sollte man am Freitag ins Sass zu Localize! Die Veranstaltungsreihe soll vor allem Newcomer hinter die Regler lassen. Ob Anna sich selber noch als Newcomerin sieht, wissen wir nicht. Ist aber auch ein bisschen wurscht, Hauptsache ihr kommt und tanzt.

Und sonst so: Die 80er waren eine schreckliche Dekade für Musik, es ist besser, wenn man sie durch den Filter der 10er Jahre sieht (just kidding, unsere Zeit ist wahrscheinlich genau so beschissen), darum geht zu Powernerd ins Werk​! Denn die machen genau das. Wer vielleicht doch mit Folk- und Songwriterkonzerten ein bisschen ruhiger ins Wochenende starten will, kann das am Melodica Festival im Cafe Schmid Hansl (der Name!) tun. Im Fluc gibt's die Zehnjahresfeier von Klub Sir3ne mit OM Unit und Moresounds oder "Deutschräpp" bei Wiens erster Deutschrap-Party im Loft (Citation needed). Wenn man Soundcloud glaubt, gibt's im Celeste Experimentelles von Philipp Otterbach und wem das zu crazy ist (schwach!), stirbt einfach zur ersten Jack-Party in den Opera Club. Wir haben keine Ahnung, was dort passiert, aber in der Eventbeschreibung steht unglaublich oft "Jack" und wir haben versaute Hirne.

Samstag, 12.11.2016

Tagestipp: Alle, die ein bisschen was von Kunst verstehen oder so tun, als würden sie Kunst verstehen, gehen am Samstag ins 21er-Haus zum fünfjährigen Geburtstag. Happy Happy auch von uns, liebes Haus. Vielleicht schaut Ai Weiwei noch vorbei. 

Und sonst so:  Im Brut findet man Asfast, Elvin Brandhi und Mermaid & Seafruit​​. Wenn du sie kennst, bist du cooler als wir. Wir wissen nur, dass es sich um "contemporary DIY music in all its shimmering facades​" handelt, es kann also nur super und weird werden. Ansonsten kann man auch in der Forelle tanzen​, für Studenten kostet's dort nur fünf Flocken und man kriegt Fabio Florido und Lampert zu sehen. 

Sonntag, 13.11.2016

Tagestipp: Holt den Kajal raus, Placebo spielen in der Stadthalle​. Wir werden vielleicht ein bisschen weinen, aber hauptsächlich aus Nostalgie. Nicht, weil eine Person aus der Redaktion ein bisschen eine Obsession mit Brian Molko hatte oder so. Gar nicht.

Und sonst so: Solltest du von Samstag noch übrig geblieben sein, kannst du ab sechs Uhr morgens in den zweiten Bezirk ins Bel Ami (Alliiertenstraße 19​) fahren.​ Dort gibt es ein neues Team, dass sich um die Afterhour kümmert—sowie die strenge Türpolitik für feines Klima sorgt. Das Motto ist übrigens Afterpower, mit Einschlafmusik darf nicht gerettet werden—dafür sorgen Dridi, Dan Bog​ und Steven Hoder​. Aber das allerbeste daran: Die Sause geht bis 16:00 Uhr!

Header via Flickr | Alan Light​ |CC by 2.0​ 

**

Folgt Noisey bei FacebookInstagram und Twitter.

Tagged:
Party
Music
Noisey
placebo
wien
Celeste
Forelle
Fluc
wochenende
werk
Brut
sass
Opera Club