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Stephen A. Smith

Sportjournalist droht Kevin Durant: „Du willst mich nicht zum Feind haben“

Stephen A. Smith ist einer der diabolischsten Sportkommentatoren der USA. NBA-Superstar Kevin Durant ließ sich seine Methoden nicht länger gefallen und giftete zurück. Eine Medienfehde, die leider nur einen Verlierer kennt: Kevin Durant.
06 Oktober 2015, 1:15pm

Die amerikanische Show First Take ist ein Diskussionsformat auf ESPN, in der die beiden Sportanalysten Steven A. Smith und Skip Bayless über Dinge aus dem aktuellen Sportgeschehen sprechen. Dies passiert meist sehr energisch, denn vor allem Moderator Steven A. Smith hat zu vielen Themen eine recht polemische Meinung.

Eine Meinung, die er sich auch selten nehmen lässt. Doch durch seine kürzlich getätigten Äußerungen in der zwei Mal in der Woche stattfindenden Show, könnte man behaupten, dass Smith nun offiziell den Stempel „durchgeknallt" verdient hat.

In dieser Ausgabe der Show hatte er seinen Einfluss als Journalist massiv ausgenutzt, um ein Statement über eines der dümmsten Gerüchte abzugeben, über das momentan gesprochen wird: Die Free-Agent-Situation von Kevin Durant.

Steven A. Smith hatte berichtet, dass Durant mit seiner anstehenden Free-Agency mit dem Gedanken spiele, zu den Lakers zu wechseln. Vergangenen Freitag feuerte Kevin Durant zurück. Er hielt seine Aussage für absoluten Quatsch und bezeichnete Smith daraufhin als einen Lügner, der sich seine Geschichten ausdenken würde.

My full interaction with Kevin Durant on the Stephen A Smith rumors pic.twitter.com/83n89hKIvl
— Anthony Slater (@anthonyVslater) October 2, 2015

Doch bei Smiths Standing in der Welt der Sportberichterstattung kann man sich vorstellen, dass er eine solche Anschuldigung nicht auf sich sitzen lässt. Deshalb setzte er die Debatte auf Twitter fort, wo er Durants Äußerung abstritt. Er behauptete, nie mit Durant oder einer ihm nahestehenden Personen gesprochen und lediglich gehört zu haben, dass Durant zu einem der großen Teams gehen würde. Eine Aussage, die wahrscheinlich jeder, der die NBA genauer verfolgt bereits gehört hatte.

Doch Smith hatte damit noch nicht genug. In einer 11-minütigen Ansprache sagte er mit dem ernstesten Gesichtsausdruck der Welt Dinge wie: „Kevin Durant ist der Lügner" oder „Ich sitze heute hier und fühle mich persönlich von diesem Typen (Kevin Durant) angegriffen." Nach ganzen 11 Minuten schaffte er es endlich zum Höhepunkt seines Monologs zu kommen, der an jeden der Beteiligten und gegen die Diffamation seines guten Namens gerichtet war.

„Sie schaffen sich unnötige Feinde...aber zum Ende meiner Ansprache habe ich eigentlich nur einen Punkt anzumerken: Keiner von euch, will mich zum Feind haben. Und ich schaue direkt in die Kamera wenn ich dies sage und wiederhole mich gerne noch einmal: Ihr wollte mich nicht zum Feind haben. Das lass ich nicht mit mir machen."

Nur um es noch einmal angesprochen zu haben: Stephen A. Smith regt sich darüber auf, dass Kevin Durant gesagt hat, er hätte weniger Ahnung von KDs Free-Agency als Kevin Durant selbst. Mehr muss man dazu wohl nicht sagen.