Noisey Blog

Geständnisse aus dem Zürcher Nachtleben

Wir haben im Klaus an der Langstrasse eine Beichte eröffnet und Partygäste in den frühen Morgenstunden nach ihren heimlichen Sünden gefragt.
1.11.16
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Instant-Erlösung vom Partygott gibt es nur bei Noisey. So etwas in der Art haben wir dieses Wochenende den Besuchern des Klaus erzählt und sie darum gebeten, ihre Sünden und Geheimnisse in geschriebener Form zu beichten. Natürlich ganz anonym, damit sie niemand verurteilen kann und um die durch den Alkohol und andere Substanzen schon geringe Hemmschwelle komplett abzubauen.

Abgesehen davon, dass jeder dritte Zettel VICE-Praktikantin und Klaus-Garderoben-Dame Laura die Liebe erklärt und einige Menschen anscheinend eine noch schrecklichere Handschrift als Noisey-Deputy Editor Julian besitzen, ging es in den Beichten—wie bei unseren Kollegen in Wien, die die Idee hierzu hatten—vor allem um Drogenmissbrauch und Sex. Hier unsere Auswahl der schönsten und schrägsten Beichten.

"Mein Freunde nehmen zu viel Kokain."

"Ich war heute ein böser Junge, aber auch ein guter. Ich habe meine Augen nicht unter Kontrolle gehabt und mein Blick wanderte an unsittliche Orte. Bitte erlöse mich."

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"Ich habe heute nicht getanzt und der Blusenknopf ist immer aufgegangen."/"Ich habe gesehen, dass bei ihr der Knopf aufging und habe nichts gesagt. Extra."

"Ich mag Erdnussbutter."

"Ich habe für Sex bezahlt."

"Ich habe einen Baby-Fuchs überfahren."

"Ich finde Bettina schön."

"Dass ich je mit Rauchen angefangen habe."

"Vorhin hat mich der Snooze fast umgebracht"/"Ich hasse Snooze. Ich schäme mich."

"Betäubungsmittel-Missbrauch."

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(Fotos und Mitarbeit: Laura Tenchio)