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Die seltsamsten Sachen von DJs, die auf eBay verkauft wurden

Drei, zwei, eins… deins! Moment, wer will so etwas ernsthaft ersteigern?

von Vincent Bittner
22 Januar 2016, 12:05pm

Foto: Flickr / Kazuhisa OTSUBO / CC BY 2.0

Es kommt der Tag im Leben eines jeden Schreiberlings, an dem er sich entscheiden muss: Mache ich jetzt wirklich einen Clickbait-Artikel, der im Endeffekt nur eine Liste belangloser Fakten über Promis ist oder möchte ich kein Geld mehr verdienen? Gut, dass uns Listen so viel Freude bereiten. Und gut, dass andere Musikredakteure (aber auch Normalsterbliche) eine Möglichkeit gefunden haben, Geld zu verdienen: Sie verkaufen Gegenstände, die mit prominenten Persönlichkeiten zu tun haben auf eBay. Wir machen die Liste über diese Sammler-Objekte. Da uns bei THUMP allerdings weder Britney Spears noch Kanye West interessiert, haben wir für dich die absurdesten Angebote rausgesucht, in denen wertvolle Relikte bekannter DJs verkauft werden.

1. Die Ben-Klock-Berghain-Banane

Nein, wir sprechen hier tatsächlich von einer echten Banane, nicht das, was du denkst. Auf der Berghainschen Silvester-Party hat Lord Klock höchstpersönlich diese Banane nicht gegessen und sie dann einem verzweifelten Raver geschenkt, der das Ende der Tanzorgie nicht wahrhaben wollte. „Sie ist sehr lecker, ich habe schon welche gegessen", soll er ihm gesagt haben. Damit ist diese gelbe Staudenfrucht nicht nur berühmter als jeder deiner Ich-habe-Virtual-DJ-und-lege-auf-Studentenpartys-auf-Freunde, sondern auch noch der Protagonist der wohl schönsten modernen Legende, von der wir auch noch unseren Großenkeln erzählen können.

2. Der Fingerabdruck von Ben Klock

Was ist nur los mit Ben Klock? Hier seine Banane, da sein Fingerabdruck im Lipgloss. Gehen wir mal davon aus, dass der Verkäufer tatsächlich der Typ aus dem Boiler Room in Berlin ist, der im weißen T-Shirt mit T-Rex-Armen tanzt und den wohl längsten Oberkörper besitzt, den die Welt je gesehen hat. In diesem Fall würde es sich tatsächlich lohnen, den Artikel als Selbstabholer zu kaufen, alleine schon, damit ihm endlich mal jemand sagt, wie peinlich es ist, den DJ in einem Boiler Room anzuflirten. Übrigens: Der Boiler Room wurde 2013 aufgenommen. Wer kauft sich denn Lipgloss und benutzt es drei Jahre lang nicht?

3. Die Banane von einem normalen Typen

Na gut, das ist jetzt nicht unbedingt noch eine Banane von Ben Klock. Hier hat ein Trittbrettfahrer versucht, auf den Bananen-Hype aufzuspringen und einfach mal „Ben Klock" in die Überschrift geschrieben. Außerdem sollte der Erlös für gute Zwecke verwendet werden: „Ich werde nicht nur den 3 Affen Bananen geben sondern wie geschrieben 50 kg für Wuppertaler Zoo Affen. Für den ist die Banane egal vom Berühmten Person oder zeitarbeiter. Dank Agenda 2010 Politik. Walraff hatte ja in seinem Doku gezeigt Maßnahme als Lama Gassi. Wer kauft gegen 3 Affen diesen Unberühmten Banane vom unberühmten Zeitarbeiter.?" [sic] Das ist echte Gesellschaftskritik!

4. Das Spielzeugauto (und Gras) von Dean Blunt

Dean Blunt, wer ist das noch gleich? Ist der nicht ein Mitglied von Hype Williams? Das Musikerduo, das für Rescue Dawn verantwortlich ist? Egal, wichtig ist nur, dass Blunt auf eBay ein Spielzeugauto mit Gras im Kofferraum verkauft hat. Ist das Kunst? War er stoned? Hat er Ben Klocks Banane gesehen und wollte auch wieder Schlagzeilen machen? Diese Auktion wirft eigentlich nur Fragen auf, wurde aber inzwischen leider von eBay gelöscht.

5. Das Handtuch von MK

Wenn du bei MK an Michael Kors denkst, bist du hier definitiv falsch. Die Rede ist von Marc Kinchen. Eine Frau aus England hat sein Handtuch auf eBay verkauft. Für 10.100 Pfund! Das sind verdammte 13.300 Euro! Lass dir das durch den Kopf gehen: Dreizehntausend Euro für ein Handtuch, mit dem er sich nach dem Duschen abgetrocknet hat. Wer so viel Geld für ein Handtuch zahlen kann, hat auch genug Geld, um MK aus den verbliebenen Hautresten zu klonen. Ob wir das gut finden, wissen wir nicht...

6. Autogrammkarten von David Guetta?!

Bitte nicht. Einfach nein.

7. Der Bart von Andrew Weatherall

Ein Bart. Der Bart. Der Bart von Andrew Weatherall wurde für umgerechnet über 70.000 Euro verkauft. Immer, wenn Preise wie dieser für Körperbehaarung auftauchen, überlegt sich die THUMP-Redaktion, ihre insgesamt sieben Brusthaare abzuschneiden und für wohltätige Zwecke zu spenden (also Bier trinken, um die Facebook-Kommentare zu überstehen, ohne weinend einzuschlafen).

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