Panda to Sochi: Tag 12

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Panda To Sochi

Panda to Sochi: Tag 12

Ein zweiter Tag in Odessa ist angebrochen. Wir haben Polizisten mit Juventus T-Shirts bestochen, bevor wir uns in eine Parallel-Welt hinab begaben. Hier aber mehr dazu.
01 Februar 2014, 1:45pm

Odessa die Zweite: Endlich nach unzähligen Tagen sahen wir wieder Sonne und hatten mehr als gefühlte fünf Stunden in ein und derselben Stadt zur Verfügung, und Odessa taute für uns auf. Dieser Moment musste genutzt werden. Trotz der hohen Minus-Grade trauten wir uns in die Nähe des Hafens. Dort fanden wir einen perfekten, fast monumentalen Ort für Dima und seine Skier.

Nach kurzen Verhandlungen mit den verblüfften Polizisten („Ski where? Ski what?) und dem Versprechen ihnen ein Juventus-Trikot zu schicken, durften wir anfangen. Ein wahrhaft jungfräulicher Ort, so Dimas kurz und knappe Taxierung.

In der Zwischenzeit seilte ich mich ab, in die tiefen Abgründe dieser ominös-mysteriösen Stadt. 200 Meter unterhalb der Ukrainischen Hafen-Metropole befindet sich eine Parallel-Welt, nämlich die größten Katakomben der Welt. Über 2.500 km lang ist die Stadt unter der Stadt, etwa die Strecke von Odessa nach Paris! Viele alte Wandmalereien aus dem zweiten Weltkrieg wurden uns präsentiert, aber mich beeindruckte vor allem Zeichnung von „Adolf Gitler“.

Unserer Führerin glaubte ich kaum ein Wort von den wenigen, die ich verstanden habe und meiner Meinung nach hat sie die Katakomben, genau so wie ich, zum ersten Mal gesehen. Ich habe auch die leise Vermutung, dass ich ganz schön abgezockt wurde in Odessa.

Also fahren wir etwas ärmer weiter nach irgendwas mit K, um Schlaf und nicht nur Benzin zu tanken, bevor wir unser nächstes Lager in Mariupol aufschlagen.

Folgt unseren Twitter und Instagram Posts mit unserem #PandatoSochi Hashtag und findet raus wo wir Euch Goodies von Nokia, Fiat, BeatsByDre schenken können. Die Nummer zum Erfolg gibt es hier: 0043 660 525 0162. Ihr dürft auch gerne Wetten abgeben, ob wir es nach Sochi schaffen!

Stefan Lantschner

Stefan Lantschner