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Wir haben die brutalsten Metal-Gesichter der Olympischen Spiele in Rio gesammelt

Warum nicht die angestrengten Gesichter der Olympia-Sportler in Heavy Metal-Albumcover verwandeln? Eben.
16.8.16

Bei den Olympischen Spielen lassen wir unsere mächtigsten Sportler in einem epischen Kampf und Ruhm und Ehre gegeneinander antreten. Die Events sind brutal und die Männer und Frauen, die daran teilnehmen, sind absolute Tiere. Manchmal sind sie sogar russisch. Was wir damit sagen wollen: Die Olympischen Spiele sind metal. Und dieses Jahr sind sie ganz besonders metal, weil das Gastgeberland Brasilien ist, eine der größten Headbanger- und Thrash-Hochburgen der Welt. Kein Wunder also, dass die diesjährigen Sommerspiele besonders hardcore ausfallen. Zum Beispiel lassen sich dieses Jahr viele Sportler schröpfen; das ist eine uralte therapeutische Technik, bei der man ihnen mit Glasglocken die Seelen aus dem Körper saugt. Höchstwahrscheinlich ist das Ritual satanischen Ursprungs. Außerdem wird die Kluft zwischen den ärmsten Bewohnern des Landes und dem künstlichen Fantasieland, das zu Unterhaltungs- und Werbezwecken errichtet wurde, sicher viele Musiker zu wutschäumenden Tracks inspirieren. Falls du immer noch daran zweifelst, wie böse die Olympischen Spiele in Rio sind, sieh dir das Video an, in dem der französische Turner Samir Aït Saïd sein Bein mit einem Sprung zu einem glibberigen, baumelnden Etwas reduziert. Los, klick ruhig auf den Link. Wir warten so lange.

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Bei all der Rage, die durch die olympische Jauchegrube wirbelt (das Wasser in Rio ist giftig), erkennt das geübte Auge den Metal zwischen strahlenden Gesichtern und EDM. Wir haben uns einen Tag Zeit genommen, um die urigsten, brutalsten und extremsten Metal-Momente aus Rio zusammenzutragen. Hier ist unsere Galerie des olympischen Pandämoniums, in Form von Motivational Posters.

Aurimas Didžbalis, #Powermetal

Dieser besessene Muskelkoloss heißt Aurimas Didžbalis. Beim Gewichtheben der Männer bis 94 kg gewann er Bronze und feierte seinen Erfolg mit einem Rückwärtssalto. Heilige Scheiße, Mann. Anscheinend handelt es sich bei Aurimas um einen Dämon aus der litauischen Folklore. Er kann dir die Arme aus den Schultern reißen und fliegen. Bei einem derart epischen Aussehen fehlt nur noch eine BC Rich und ein bisschen Pyrotechnik. Power-Lifting wird zu Power Metal.

Brianne Theisen-Eaton, Heptathlon Grindcore

Brianne Theisen-Eaton stammt aus dem winzigen Örtchen Humboldt in der Einöde der kanadischen Höllenprovinz Saskatchewan. Hier steht sie umgeben von den zerstörten Überresten anderer Läuferinnen und starrt ins ewige Nichts. Vielleicht rührt der Blick auch daher, dass ihr klar geworden ist, dass sie nach Rio wieder in die ewige Verdammnis Saskatchewans muss. Theison-Eaton hat beim Siebenkampf der Frauen Bronze gewonnen. Sie hat die Konkurrenz verschlungen, und dennoch ist ihr Hunger grenzen- und erbarmungslos. Wahrhaft inspirierend.

Caption this incredible shot of #CAN's Brianne Theisen-Eaton https://t.co/ZhGgQfGFuq pic.twitter.com/pSkCkyZt6U

— CBC Olympics (@CBCOlympics) August 14, 2016

Fabio Basile, Guttural Gold

Nachdem er die Konkurrenz in der Judo-Gewichtsklasse der Männer bis 66 kg ohne Gnade ausgeweidet hatte, stieß Fabio Basile ein Todeskreischen aus, als Warnung an alle Sterblichen, die nach seiner Goldmedaille trachten. Der Papst zündete sich laut Insiderquellen Basile zu Ehren eine dicke Tüte an und zog sich endlich mal wieder ein Gorgoroth-Album rein.

Rio 2016: Photos from the first weekend https://t.co/9FGznfhxve pic.twitter.com/xS5pLip0ps

— The Atlantic (@TheAtlantic) August 8, 2016

Mathlynn Sasser, Van Liften

Das ist Mathlynn Sasser, aus dem gottverlassenen Inselstaat Marshallinseln am Rande Mikronesiens. Sie feiert ihren Sieg im Gewichtheben der Frauen bis 58 kg mit einem badass Van-Halen-Sprung. Später gibt es garantiert noch eine Runde Bim Bam Banana Dixie Cups (nur echte Metalheads verstehen obskure Van-Halen-Anspielungen).

Rio 2016: photos from days 4 through 6 https://t.co/KjatSdopUz pic.twitter.com/k564wVeslR

— The Atlantic (@TheAtlantic) August 11, 2016

Michael Phelps, it’s NOT just a phase

LOL! I hurled bile wordsFrom my gut torn asunderBy a forsakenBurrito I ate 20 minutesBefore swimming

— Michael „Lord of the deep“ Phelps

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Not the right time to get @MichaelPhelps angry. Just saying…. #Rio2016 #swimming pic.twitter.com/9IhGYw1snG

— Danny Peña (@godfree) August 9, 2016

Penny Oleksiak, 10,000 days (of swimming)

Die Kanadierin Penny Oleksiak ist eine furchteinflößende Riesin, die Rio erzittern ließ, als sie sich zweimal Bronze, einmal Silber und einmal Gold erschwamm. Jetzt kann sie sich endlich ihrer wahren Leidenschaft widmen: in trippigen Tool-Videos Gänsehaut verbreiten.

Top 7 Olympic events to watch today in Rio https://t.co/R3e6YrlbMR pic.twitter.com/akLxJ1RvFa

— CBC News (@CBCNews) August 13, 2016

Sir Bradley Wiggins, BLAAAAAGH!!!!

Der achtmalige Rad-Weltmeister Sir Bradley Wiggins hat den Spitznamen Wiggo und ist auch noch ein Ritter, was ihn automatisch extrem metal macht. Erst ließ er bei der Mannschaftsverfolgung der Männer die minderwertigen Würmer der anderen Teams Hallenstaub fressen und sicherte sich Gold. Dann streckte er auch noch blasphemisch die Zunge heraus, während die britische Nationalhymne rituell abgespielt wurde, um Gottes Schutz für die Queen zu erflehen.

Heil, Satan!