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Premiere: Sekuoia—„Waves“

Sekuoia hat sich gegen die einfache Schreibweise seines bürgerlichen Namens entschieden, aber der intellektuelle Mehraufwand lohnt sich.
26 November 2014, 11:00amUpdated on 26 November 2014, 4:24pm

Sekuoia heißt im echten Leben Patrick Madsen. Der 21-jährige Däne hat sich allerdings dagegen entschieden, unter seinem bürgerlichen Namen Musik zu machen, vermutlich weil es diese unsägliche Deutschpop-Band gibt, die ich immer mit Revolverheld verwechsele, weil sie genau die gleich Kack-Musik macht. Halt unter dem bürgerlichen Namen des Sängers, des Bruders des Sängers und des Bruders des Bruders des Sängers. Kein Wunder, dass Sekuoia darauf kein Bock hatte.

Mit seinem Künstlernamen macht er es dafür jemandem wie mir schwer, der sich höllisch konzentrieren muss, den Namen richtig zu schreiben—vier Vokale hintereinander lassen sich einfach für einen deutschen Muttersprachler schwer denken. Aber es soll es ja um die Musik gehen. Und die macht den Aufwand mit dem Namen definitiv wett. „Waves“ ist ein elegisch-verträumtes Stück, mit sonnigen Einschlägen einer spanischen Gitarre und wolkenverhangenen Einschlägen der melancholischen Vocals. Der Track ist ein erster Vorbote des im Frühjahr 2015 angekündigten neuen Materials von Sekuoia, das in Deutschland, Österreich und der Schweiz bei Humming Records erscheint.

Sekuoia live
11.12.2014 - Berlin - Fluxbau @ Ja Ja Ja presents a "Christmas Special" w/ Truls, Sekuoia, Noah Kin

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