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Fotos: Männer von ihrer verletzlichen Seite

"Ich verstehe nicht, warum Männlichkeit immer sofort mit Männern und Weiblichkeit mit Frauen assoziiert wird. Dadurch entstehen Erwartungen, die kein Mensch erfüllen kann."

von André-Naquian Wheeler
14 Oktober 2017, 1:00am

Fotos: Marcus Branch

Weil er hoffte, sich als queeren Mann und andere Männer besser zu verstehen, hat Marcus Branch mit dem Fotografieren begonnen. Auf seinen Bilder sind vorwiegend Men of Color in selbstbewussten und verletzlichen Posen zu sehen. Er selbst nennt seine Arbeiten "Männer-Studien" und macht damit das emotionale Innenleben seiner Motive zum Fokus.

"Durch meine Porträts habe ich erkannt, wie komplex Männlichkeit eigentlich ist", erklärt der aufstrebende Fotograf. "Ich glaube, dass Männlichkeit in einem dualen Verhältnis zur Weiblichkeit steht und jeder von uns Eigenschaften aus beiden Bereichen besitzt. Ich verstehe nicht, warum Männlichkeit immer sofort mit Männern und Weiblichkeit mit Frauen assoziiert wird. Dadurch entstehen Erwartungen, die kein Mensch erfüllen kann." Uns hat der amerikanische Künstler verraten, was er aus seinen Porträts über andere Männer und sich selbst gelernt hat.

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