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Nach Golden Globes Sieg: Queen-Gitarrist stichelt gegen 'Bohemian Rhapsody'-Kritiker

Wenn es um Freddie Mercury geht, bleibt eben keiner cool.

von Christoph Benkeser
09 Januar 2019, 10:01am

Foto: imago | Zuma Press

Bohemian Rhapsody hat bei den diesjährigen Golden Globe-Awards überraschenderweise abgeräumt und schon legt sich der ehemalige Queen-Gitarrist Brian May mit den Kritikerinnen und Kritikern an. Nach der Veröffentlichung der ersten Trailer hatten viele bemängelt, dass der Film "Straightwashing" betreibe, also der Bisexualität von Freddy Mercury im Biopic kein Platz eingeräumt worden sei. Obwohl dessen sexuelle Orientierung im gesamten Film prominent gezeigt wird.

Mit dem Erfolg des Biopics im Rücken hält May jetzt dagegen: "Der Fehler der Kritikerinnen und Kritiker bestand darin, den Trailer zu bewerten und nicht den Film", sagte der Queen-Gitarrist in einem Interview mit der US-Seite Deadline nach der Verleihung. "Sobald die Leute sich auf ihre Meinung festgelegt haben, fällt es ihnen schwer, sich davon zu distanzieren", schießt er gegen die vorschnelle Verurteilung.

Bereits bei der Pressekonferenz im Anschluss an die Golden Globes bemerkte May, der Film sei "für Freddie gemacht und wir glauben, dass es der Richtige ist".

Die frühen Kritiken haben dem Film offensichtlich nicht geschadet. Rami Malek gewann für seine Rolle als Freddie Mercury einen Globe als "Bester Hauptdarsteller" und der Queen-Film an sich in der Kategorie "Bestes Drama". Außerdem spielte Bohemian Rhapsody weltweit über 743 Millionen Dollar ein und liegt damit auf Rang 99 der erfolgreichsten Filme aller Zeiten, direkt vor Matrix Reloaded und hinter Deadpool 2.

Das dürfte auch die letzten Kritikerinnen und Kritiker mit einer Frage zurückgelassen haben: "Is this the real life?"

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