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Hört hier das neue, atemberaubende Album ‚Nobody Knows‘ von Joris Voorn

Mit seinem neuen Album geht Joris Voorn auf eine Reise abseits der Dance-Clubs.
19.11.14

Die letzte LP von Joris Voorn mit dem Titel A Deep Placeerschien vor sieben langen Jahren. Die Erwartungshaltung gegenüber dem Nachfolger bekam also ausreichend Zeit, unmenschliche Ausmaße anzunehmen.

Auch wenn die wirklich erfolgreichen Tracks erst in seinen späteren Alben erschienen, mit „Incident" aus seinem Debüt-Album Future History ist er auf unseren Radar gerückt. Die bisherigen Singles, EPs und Remixes von Joris Voorn boten uns eine bunte Sound-Palette, die von zupackendem Deep House (wie bei „Ringo") bis hin zu detroitesken Peak-Time-Hymnen wie „Goodbye Fly" reichte. Dabei blieb sein Fokus immer auf die Tanzfläche gerichtet.

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Sein neues Album Nobody Knows erscheint auf Voorns eigenem Label Green, das er zusammen mit Edwin Osterwal seit 2005 betreibt. Die Bandbreite dieses Werks ist noch größer geworden. Der Eröffnungstrack „Monk" fließt dahin wie ein Ambient-Song. Seine Kollaboration mit Matthew Dear, „Homeland" dagegen klingt schon fast wie Indietronics, während „Sweet For Piano" uns delikate Steel-Drums und sich langsam öffnende Harmonien beschert.

Voorns Intention bei Nobody Knows ist klar: Er will, dass wir ihm zuhören, dass wir uns in seine Sounds vertiefen. Ok, einige seiner Tunes werden wir wahrscheinlich auch wieder bei seinen Marathon-DJ-Sets feiern dürfen, aber mit diesem Album geht Joris auch auf eine Reise abseits der Clubs.

Hier könnt ihr das Album bei iTunes und Spotify hören.

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