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Hubert von Goisern legt sich wegen Bilderbuch mit Christian Schachinger an

Das Popcorn steht bereit.
2.3.17

Header: Grafik von Samazing, Bildermaterial via Flickr | Blondinrikard Fröberg | Filmfestival Linz | CC BY 2.0

Wenn sich Leute für dich um deine Musik streiten, hast du wahrscheinlich irgendwas richtig gemacht. Vor allem, wenn der Ombudsmann Hubert von Goisern heißt. Der hat sich in einem recht emotionalen Blogeintrag zur Review – oder nennen wir es beim Namen: zum Verriss – von Bilderbuchs neuen Album Magic Life im Standard geäußert. Im Ausgangsartikel lässt sich Christian Schachinger genug lustige Wortschöpfungen einfallen (kleiner Auszug: "verhaltensunauffälliger Tschingeltschängel-Indiepop", "Wahnsinnssuperduperfunky-Goodgoodtime", "Ballaballa-Lyrik", "Funkyfunky- und Plemplem-Hit"), die wahrscheinlich eine Hommage an Bilderbuch-Songtitel sein sollten, um Hubert zu seinem Eintrag zu bewegen.

Der fragt schon im Titel "Wer ist hier plemplem und ballaballa?" und setzt damit den Ton des restlichen Textes fest. "Du machst dich über die Sprache jener lustig, die 'nicht in Döbling sondern draußen im Gemüse maturiert' haben. Wo hast du eigentlich maturiert? Dem Vernehmen nach kommst du selber aus der oberösterreichischen Provinz", schreibt er dort zum Beispiel. Am besten lest ihr euch die beiden Texte selber durch, denn der Rest ist mindestens genau so unterhaltsam.

Und zwei Sachen noch: Christian, niemand sagt dass etwas "ure und voi eini" geht und Hubert, wir heißen bitte Noisey und nicht Noicey (Update: wurde mittlerweile ausgebessert. Bussi, Anm.), wie du unser Schachinger-Interview im Text zitierst. Aber deine Abschlussformel "disharmonische Grüße" macht eh wieder alles gut. Bei uns zumindest.

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