10 Dinge, die ich an der Grazer Clubkultur hasse
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10 Dinge, die ich an der Grazer Clubkultur hasse

Gestern haben wir euch gesagt, was man an Graz bei Nacht lieben muss. Heute tun wir das Gegenteil.
13 November 2014, 4:07pm

Andi Schmerz-Grenze ist (unter seinem richtigen Namen) seit Jahren DJ und Veranstalter in Graz. Und grundsätzlich sehr glücklich damit. Wir haben ihn und einen seiner Bekannten trotzdem mal gebeten den Advocatus Diaboli zu spielen und aufzuschreiben, was sie an der dortigen Clubkultur so richtig ankotzt. So wie wir das auch schon für Wien getan haben. Hier gibt es den Hippie-Teil von gestern, unten den blanken Hass.

1. GRAZ HAT KEINEN „RICHTIGEN" CLUB

Seit das Niesenberger seine Pforten geschlossen hat, fehlt es Graz an einem „richtigen" Club. Mit den beiden Extremen in Graz (den Winzlingen Kombüse/Parkhouses auf der einen und Dom im Berg und Postgarage mit bis zu 1000 Leuten auf der anderen) fehlt es in Graz zum einen an einer Midsize-Location für 200-300 Leute. Der 2nd Floor der Postgarage bietet nur eine Notlösung. Außerdem gibt es in Graz keinen selbstbespielten Club, auf dessen Programm man sich verlassen kann. Die Postgarage feiert regelmäßige Trashparties, die zu einer wirtschaftlich stabilen Lage führen, das PPC hat—ausgenommen Konzerte—wenig an Qualität zu bieten. Es gibt also eigentlich nur Veranstaltungslocations, aber keine wirklichen Clubs mit einheitlicher Linie. Alles ist sehr vom Veranstalter des Abends abhängig, und das ist gerade für das „normale" Publikum schwer durchschaubar.

2. DIE GRAZER ÖFFIS SCHLAFEN NACHTS

Durch die schlechte Infrastruktur der Öffis am Wochenende in der Nacht, darf sich ein Club nicht außerhalb der Innenstadtlage befinden. In Graz möchte man zu Fuß fortgehen. Man ist es ohnehin auch nicht gewöhnt, länger als fünf Minuten zu Fuß zu gehen. Das macht es für einige tolle potentielle Locations außerhalb des Zentrums schwer. Dass das Feiern dort wahrscheinlich ein wenig stressfreier in puncto Anrainer wäre, macht das Ganze noch bitterer. Aber der Grazer an sich ist leider faul.

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