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Was es mit dem mysteriösen Sensor auf sich hat, den Russland gerade ins All geschossen hat

Der Sensor diene rein wissenschaftlichen Experimenten, beteuert die russische Weltraumorganisation. Raumfahrtexperten haben jedoch eine andere Theorie – und die ist weit weniger harmlos.

von David Axe
20 Oktober 2017, 11:30am

Das russische Raumfahrzeug Progress MS-07 hatte auf seiner jüngsten Mission zur Internationalen Raumstation (ISS) eine Überraschung an Bord: einen geheimnisvollen Sensor, der an der Vorderseite des Gefährts prangt. Raumfahrtexperten glauben, dass er Teil einer kontroversen Militäroperation sein könnte.

Die russische Weltraumorganisation hatte die Progress MS-07 am 12. Oktober von vom Raumfahrtbahnhof Baikonur im Süden Kasachstans ins All gefeuert. Die unbemannten Raumtransporter des Typs Progress werden hauptsächlich genutzt, um die Internationale Raumstation ISS mit Vorräten und Ersatzteilen zu versorgen.

Die Besatzung der ISS lädt dabei alle Güter aus dem Transporter und anschließend ihre Abfälle der letzten Monate in die leere Progress-Kapsel. Daraufhin koppelt sich der Transporter wieder von der Raumstation ab und schwebt noch ein paar Tage im All, bevor er zurück zur Erde fällt und nach dem Wiedereintritt in die Erdatmosphäre verglüht.

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