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Der Broadly Guide zu Sexismus – Teil 2

Wie sexistisch ist unsere Gesellschaft? "Sehr" sagen manche, "Warum hasst ihr Männer, ihr Feminazis?!" andere. Wir sorgen in unserem großen A bis Z des Sexismus für Aufklärung (hier von M – Z).

von Natalie Mayroth
22 Februar 2017, 7:20am

Illustration: Sarah Schmitt

Sexismus geht uns alle an. In Debatten oft zu einer Art Totschlagargument der "vermeintlich" Benachteiligten degradiert, durchzieht er unsere Gesellschaft nach wie vor und sorgt nicht nur dafür, dass Frauen in vielen Bereichen des Lebens ungleich behandelt werden, sondern ist auch elementar daran beteiligt, fragwürdige Geschlechterbilder zu verbreiten, die allen schaden. Die Diskussionspunkte mögen sich nach drei Wellen Feminismus deutlich verändert haben, das Problem besteht aber nach wie vor – off- wie online.

Der Duden definiert Sexismus als "ideologische Überzeugung, wonach die Mitglieder eines Geschlechts höherwertiger sind als die des anderen, sowie die ungerechtfertigte Ungleichbehandlung von Personen aufgrund ihres Geschlechts". Weil aber nichts im Leben einfach ist und diese Ungleichbehandlung in den unterschiedlichsten Formen und Facetten auftritt, haben wir euch die wichtigsten Eckpunkte übersichtlich zusammengetragen. Willkommen beim Broadly Guide zu Sexismus.

Hier gehts zum ersten Teil.

M wie Mansplaining
Der Begriff Mansplaining tauchte erstmalig in feministischen Blogs auf und beschreibt die Eigenart vieler Männer, Frauen Dinge erklären zu wollen – egal, ob die in dem jeweiligen Feld womöglich versierter sind. Die Definition dafür lieferte die Autorin Rebecca Solnit, die 2008 den Essay "Men Explain Things to Me" veröffentlichte und dabei eine Situation wiedergab, bei der ihr von einem Mann erklärt wurde, was in ihrem eigenen Buch stand. Dass sie als Autorin Expertin ist, störte ihn nicht. Später wurde auf dem Essay von Solnit ein erfolgreiches Sachbuch und aus Mainsplaining ein Sammelbegriff, unter dem sich tausende Frauen weltweit wiederfinden.

N wie "Nein heißt Nein"
Im Juli 2016 wurde der Paragraf 177 des Strafgesetzbuchs zu "Sexueller Übergriff; sexuelle Nötigung; Vergewaltigung" geändert und um das Prinzip "Nein heißt Nein" ergänzt. Wer an Personen ohne erkennbaren Willen sexuelle Handlungen vornimmt, vornehmen lässt oder versucht, wird nach dem Gesetz mit einer Freiheitsstrafe (von sechs Monaten bis zu fünf Jahren) bestraft. Der Bundestag beschloss mit dem neuen Gesetz, dass eine sexuelle Handlung auch dann als Vergewaltigung gewertet werden kann, wenn das Opfer "Nein" sagt, sich aber nicht aktiv wehrt, weil es das vielleicht nicht kann. Seitdem ist beispielsweise auch "Grapschen" ein Straftatbestand. Anlass war unter anderem der Prozess gegen Ex-GNTM-Teilnehmerin Gina-Lisa Lohfink. Lohfink wurde vorgeworfen, eine Vergewaltigung erfunden zu haben. Das Gericht befand das Model als schuldig und die Diskussion, die rund um den Rechtsstreit losgetreten wurde, zeigte einmal mehr, welch unterschiedliche Vorstellungen es in unserer Gesellschaft dazu gibt, wann eine Vergewaltigung eine Vergewaltigung ist und wie viel "Schuld" eigentlich das Opfer selbst trägt. Richtige Antwort: Keine, doch immerhin wurde die Gesetzeslage dadurch verschärft.

O wie Opfer-Abo
Der ehemalige Wettermoderator Jörg Kachelmann hat mit "Opfer-Abo" einen Begriff geprägt, der stellvertretend für die weitverbreitete Annahme steht, dass Frauen bewusst andere Faktoren für ihr eigenes, vermeintliches Leid verantwortlich machen, sich damit in eine künstlich hilflose Situation bringen und dadurch Zuspruch und Unterstützung, die ihnen nicht zustehen, bekommen. Ganz konkret meint er allerdings: Wenn eine Frau "Vergewaltigung!" schreit, wird ihr automatisch geglaubt, selbst wenn sie die Tat nur erfindet, um das Leben eines Mannes zu zerstören. Das Wort "Abo" impliziert dabei, dass es sich um etwas handelt, was regelmäßig passiert. Mit der Realität hat das allerdings nicht viel zu tun, weswegen der Begriff 2012 auch zum "Unwort des Jahres" gekürt wurde.

Mehr lesen: Auch Frauen vergewaltigen Männer – und wir müssen endlich darüber reden

Nun muss man sagen: Jörg Kachelmann ist genau das passiert. Eine Exfreundin beschuldigte ihn, sie vergewaltigt zu haben, der Prozess ging durch die Medien und auch wenn der Moderator schlussendlich freigesprochen wurde – seinen damaligen Job hatte er zu dem Zeitpunkt trotzdem bereits verloren. Dass sich Kachelmann seitdem aber anscheinend auf einer Mission gegen Vergewaltigungsopfer befindet, sich mittlerweile in Talkshows setzt und davon spricht, dass die Mehrheit der angezeigten Sexualstraftaten "keine waren", ist ebenso falsch wie gefährlich. Dass Frauen Gewalttaten gegen sie erfinden, ist keinesfalls die Regel – und ein "Opfer-Abo" für Frauen eine ebenso unsinnige Aussage wie ein pauschales "Täter-Abo" für Männer.

P wie Penisneid
Wir können uns ziemlich viele Gründe vorstellen, warum es toll sein muss, einen Penis zu haben – und sei es nur, dass man deutlich unkomplizierter im Freien pinkeln kann. Sich minderwertig fühlen, weil einem von Natur aus nichts zwischen den Beinen hängt, dürften sich allerdings die wenigsten Frauen. Das hielt den Gottvater der Psychoanalyse, Sigmund Freud, allerdings nicht davon ab, in seinem Aufsatz Infantile Sexualtheorien von 1908 erstmals vom Penisneid zu sprechen, der sich bei heranwachsenden Mädchen mit Beginn der phallischen Phase (zwischen dem dritten und fünften Lebensjahr) entwickeln sollte.

Die Kurzfassung: Mädchen entwickeln aufgrund der anatomischen Unterschiede zwischen Mann und Frau den Gedanken, kastriert worden und somit minderwertig zu sein. Deswegen verspüren sie den Wunsch, den Penis des Mannes zu "besitzen", sind aufgrund dessen eifersüchtiger und hegen sogar inzestuöse Gedanken gegenüber dem eigenen Vater. Mit dieser Theorie stieß Sigmund Freud nicht überall auf Gegenliebe, für seine frauenfreundliche Gesinnung war der Psychoanalytiker aber sowieso nie bekannt. Von ihm stammt immerhin auch die These, dass der klitorale Orgasmus etwas "Unreifes" sei.

Q wie Quote
"Alle Menschen sind vor dem Gesetz gleich", heißt es in unserem Grundgesetz – gleiche Chancen haben sie deswegen aber noch lange nicht. Insbesondere im Berufsleben. Um mehr Frauen in Führungsetagen zu bringen und die Geschlechterungleichheit in bestimmten Branchen aufzubrechen, wurde 2015 die Frauenquote beschlossen. Allerdings nur für Aufsichtsräte.

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Die Quote wurde kontrovers diskutiert – und das auch unter Frauen. Viele äußerten, nicht aufgrund ihres Geschlechts, sondern aufgrund ihrer Leistung eingestellt werden zu wollen. Tatsache ist aber eben auch: Männer tendieren im Beruf dazu, eher männliche Kollegen zu fördern und wer ein ausgeglichenes Geschlechterverhältnis in bestimmten Branchen möchte, muss eben erst einmal die Seite fördern, die bisher vernachlässigt wurde. Zeit, dass unsere Chefetagen so divers werden wie unsere Gesellschaft, ist es allemal.

R wie Rape Culture
Grundlegend beschreibt "Rape Culture" eine Gesellschaft, in der sexualisierte Gewalt heruntergespielt wird, ihren Opfern misstraut oder Mitschuld gegeben wird. Das zeigt sich beispielsweise in klassischem Victim Blaming à la "Wäre sie halt nicht nachts durch den Park gelaufen", schließt aber auch mit ein, dass die Dynamiken hinter sexualisierter Gewalt verkannt und somit nicht erfolgreich thematisiert und bekämpft werden können.

Aufgetaucht ist der auch heute noch polarisierende Begriff während der zweiten Welle des Feminismus, denn erst seit den 1970ern wurde öffentlich über Vergewaltigungen gesprochen. Bis dato ist man in den USA davon ausgegangen, dass Vergewaltigungen oder häusliche Gewalt eher selten vorkommen, wie es die Wissenschaftlerin Alexandra Rutherford zusammenträgt. In Deutschland gab es übrigens rein rechtlich bis 1997 keine "Vergewaltigungen" in der Ehe, nur "sexuelle Nötigungen". Das änderte sich erst mit der Verabschiedung des Strafgesetzbuch-Paragraphen 177.

Foto: Anemone123 | Pixabay | CC0

S wie Slutshaming
Die Annahme, dass sexuelle Selbstbestimmung und Freizügigkeit bei Männern etwas Positives, "Natürliches" ist, während Frauen für ihre Sexualität abgestraft werden müssen, ist tief in unserer Gesellschaft verankert. "Wie viele Männer hatte die schon?", "Wie billig sieht die denn aus?", "Kein Wunder, dass sie nicht zurückgerufen wird, wenn sie direkt mit ihm geschlafen hat!" – Slutshaming hat viele Gesichter und einen Zweck: Frauen abzuwerten, deren Vorstellung vom Leben nicht dem entspricht, was sich in den letzten Jahrhunderten für ihr Geschlecht "geschickt" hat.

Was bei einer abschätzigen Bemerkung zum Outfit anfängt und sich durch stereotype Dating-Guides zieht, mündet oft genug auch im sogenannten Victim Blaming. Dass bei Diskursen zum Thema Vergewaltigung immer wieder die Geschichte der Frau im Minirock hervorgeholt wird, die es ja nicht anders wollte und einen sexuellen Übergriff geradezu provoziert hat, kommt nicht von Ungefähr.

T wie Twitter
Twitter ist nicht nur ein tolles Tool, um sich via Hashtags wie #aufschrei miteinander zu solidarisieren, sondern auch ein Spielfeld für die Menschen, denen die "PC Culture" seit langem ein Dorn im Auge ist. Wer sich auf der Plattform zu Feminismus, Rassismus oder rechter Hetze austauscht, kann sich darauf verlassen, innerhalb kürzester Zeit eine Armada von Trollen am Hals zu haben.

Twitter ist schnell, durch die viel genutzte Hashtag-Funktion leicht zu durchsuchen und tut sich außerdem außerordentlich schwer damit, fragwürdige Accounts zu sperren und belästigte Nutzer zu schützen. Ein Paradies für Internetnutzer also, die ein Ventil für ihren Hass brauchen – oder es zumindest außerordentlich lustig finden, Menschen aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Hautfarbe, ihrer Religion oder ihrer sexuellen Ausrichtung anzugreifen. Eines der traurigen Highlights des organisierten Twitter-Hasses, bei dem Frauen aus Angst vor ganz realer Gewalt sogar ihren Wohnort wechseln mussten: GamerGate.

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Mittlerweile gibt es auch in Deutschland mehrere Initiativen, die sich gegen Hate Speech im Internet engagieren und Opfern mit Rat und Tat zur Seite stehen. So zum Beispiel das Bundestrollamt für gegen digitalen Hass.

U wie Unterhalt
Wer sich die Motivation von Maskulisten etwas genauer anguckt, stößt ziemlich schnell auf einen roten Faden: Unterhaltszahlungen. Enttäuscht davon zu sein, dass eine Ehe den Bach runtergegangen ist, die gemeinsamen Kinder beim anderen Elternteil leben und man der verhassten Ex-Frau jeden Monat eine gewisse Summe überweisen muss, ist eine Sache. Ebenso interessant wie verstörend ist allerdings, in welchem Ausmaß die Mär der geldgeilen Frau, die nur deswegen heiratet, um sich anschließend auf ewig vom "dummen, treuen Mann" aushalten zu lassen, zu einer Art Origin-Story für Männerrechtler geworden ist. Da erscheint es nur konsequent, dass sich Männerrechtlerseiten einen Begriff für dieses "Krebsgeschwür des Scheidungsrechts" ausgedacht haben: Unterhaltsmaximierungsprinzip.

V wie "Verschwulung"
Achtung Deutschland, durch unmännliche Männer, "Lila Pudel" oder "Berufsschwule" könnte uns eine Verschulung der Gesellschaft erwarten! Schuld an dieser Entwicklung sind zum einen böse Feministinnen, die die Unterschiede zwischen den Geschlechtern auflösen und Männer unterjochen wollen. Zum anderen aber natürlich auch die Homolobby und "grausame Gender-Propaganda", deren teuflischer Plan es seit jeher ist, die klassische Vater-Mutter-Kind-Familie aufzulösen und unsere Gesellschaft dem Untergang zu weihen. Oder so ähnlich. Ein Irrglaube, der auch bei der AfD recht populär ist.

Dass es da draußen jede Menge Menschen gibt, die wirklich an eine derartige Verschwörung glauben, ist auch die Schuld von Akif Pirinçci. Dem deutsch-türkischen Schriftsteller gelang zwar mit dem Katzenkrimi Felidae der Durchbruch. Nach Jahren der tierischen Ermittlungsarbeit bog er allerdings in Richtung Rechtspopulismus ab und veröffentlichte neben Werken wie Deutschland von Sinnen. Der irre Kult um Frauen, Homosexuelle und Zuwanderer, eben auch Die große Verschwulung – Wenn aus Männern Frauen werden und aus Frauen keine Männer.

Da haben uns seine Geschichten um kopulierende, mörderische Katzen doch deutlich besser gefallen.

Foto: imago | Westend61

W wie WikiMANNia
Wem Wikipedia schon immer ein bisschen zu faktisch und nicht diskriminierend genug war, der dürfte sein Glück auf WikiMannia finden, der selbsternannten "Wissens-Datenbank über Be­nach­teili­gun­gen von Jungen und Männern". Die Maskulisten sehen sich als Gegenbewegung des Feminismus, indem sie sich explizit für die Rechte von Männern einsetzen. Im Fall von WikiMANNia bedeutet das, die Kunde zu verbreiten, dass Frauenhäuser Familien zerstören, Männer die wahre unterdrückte Bevölkerungsgruppe sind und hasspredigende "Lohnschreiber" die Agenda der Homolobby vorantreiben. Die "alternative Fakten"-Version von Wikipedia steht damit einschlägigen Subreddits wie The Red Pill oder den Internetpräsenzen rechtspopulistischer Pick-up-Artists in nichts nach – sie ist nur etwas übersichtlicher verschlagwortet.

X wie Xenophobie
Der griechische Ausdruck Xenophobie heißt so viel wie Angst vor dem Fremden, die sich in Hass oder aggressiver Ablehnung äußert – und dabei Rassismus, Trans-/Homophobie und Misogynie (Frauenfeindlichkeit) miteinschließt. Wie gut Fremdenfeindlichkeit und Sexismus zusammenpassen, zeigt sich besonders schön bei rechtspopulistischen Parteien wie der AfD. Deren archaische Rollenbilder scheinen zwar im ersten Moment nicht unbedingt dazu zu passen, dass sich mit Frauke Petry – eine Frau – an der Spitze der Partei befindet. Trotzdem beweisen sie in schöner Regelmäßigkeit, dass Frauen sich vor allem in einem Gebiet austoben sollten: als mütterliche Backfee in der Küche.

Wer 24/7 kocht und putzt, hat nämlich keine Zeit, sich mit Gleichberechtigung und den eigenen reproduktiven Rechten auseinanderzusetzen. Was uns auch direkt zu einer anderen Gemeinsamkeit von Xenophobie und Sexismus führt: der Angst davor, die eigenen Privilegien zu verlieren.

Y wie Yousafzai, Malala
Wer sich als Frau für Bildung einsetzt, lebt gefährlich. Lohnen tut es sich trotzdem, wie die pakistanische Aktivistin und Friedensnobelpreisträgerin Malala Yousafzai (*1997) beweist. Bereits als Elfjährige bloggte sie im "Diary of a Pakistani schoolgirl" für die BBC über die Gewalttaten in ihrer Heimat und berichtete darüber, dass sie und andere Mädchen von den radikalislamischen Taliban daran gehindert wurden, zur Schule zu gehen. Durch ihren Widerstand setzte sie ein wichtiges Zeichen, machte sich selbst allerdings auch zur Zielscheibe. Im Jahr 2012 verübten die Taliban einen Anschlag auf sie, bei dem Malala von einer Kugel getroffen wurde. Sie überlebte und führte ihre Arbeit fort.

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Damit wurde sie zur globalen Fürsprecherin von Millionen von Mädchen, denen aufgrund von sozialen, wirtschaftlichen, juristischen oder politischen Faktoren eine formale Bildung verweigert wird. 2013 gründete sie mit ihrem Vater eine Stiftung, die sich für Mädchenbildung einsetzt und erhielt 2014 den Friedensnobelpreis. "Ich bin eine Feministin und wir sollten alle Feministen sein, weil Feminismus nur ein anderes Wort für Gleichheit ist", ist sich die junge Aktivistin bewusst. Ihre Geschichte erzählt die Dokumentation Malala - Ihr Recht auf Bildung.

Z wie Zickenkrieg
Wo Menschen aufeinandertreffen, kommt es auch immer zu Konflikten. Interessant ist allerdings, dass es explizit für die Spannungen zwischen Frauen eigene Begriffe gibt. Der "Zickenkrieg" ist in den Augen vieler die logische Konsequenz der vermeintlichen Tatsache, dass Frauen "stutenbissig" sind und nicht friedlich neben anderen Vertreterinnen ihres Geschlechts koexistieren können. Im Duden fand der Zickenkrieg erstmals 2006 Erwähnung, "Zicke" wurde davor aber schon als abwertende Bezeichnung für Frauen und Mädchen genutzt, die "Stress machen".

Diese vermeintliche Dauerkonkurrenz wird gerne in männerdominierten Arbeitsumgebungen zum Thema gemacht, in denen durchsetzungsstarke Frauen gerne als "schwierig" gelten. Gleichzeitig kommen aber auch die wenigsten romantischen Komödien ohne Frauen aus, die sich zur allgemeinen Belustigung bis aufs Blut bekriegen – wobei es in der Regel um die Gunst eines Mannes geht.

Was lernen wir daraus? Wer Sexisten ein Schnippchen schlagen möchte, lässt sich nicht gegeneinander ausspielen, sondern hält zusammen. Ob mit oder ohne Hashtag.