So schön haben es die Menschen am Nu Forms miteinander getrieben
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So schön haben es die Menschen am Nu Forms miteinander getrieben

"Und dann haben wir bei der Hitze zu viert in einem Zelt miteinander gevögelt. Einer von uns saß nur draußen und hat einfach der Madness zugeschaut."
4.7.17

Header: Grafik von Samazing , Bildquellen dazu weiter unten

Das Wochenende ist vorbei und das Nu Forms Festival auch. Und man kann sagen, es war eine ziemliche Ganzkörper-Bassmassage. Wir waren vor Ort und haben unsere Köpfe genau da reingesteckt, wo all die wegschauen, die dann nachträglich behaupten, am Nu Forms wäre nix passiert – nicht, dass das jemand getan hätte. Zwischen sehr jungem Publikum, Alkohol für eine ganze Nation, Drum-Patterns jenseits der 160 BPM-Grenze und einem wilden Sammelsurium allerlei Drogen, haben wir ein paar Besuchern ihre delikaten Geschichten abgerungen.

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Wir können behaupten, dass Sex euch sehr wichtig ist und Hygiene … nicht so. Um zu verdeutlichen, was sich das Publikum des Nu Forms alles erlaubt hat, hier ein Auszug der feucht-frivolen Liebesgeschichten.

Alex*, 19:

Am Foto ist weder Alex noch Lara. Es gibt kein "zu viel" trichtern.

"Naja, ich bin angekommen am Festival und da haben ein paar Freunde mir den ein oder anderen Trichter angeboten und dann waren es sehr schnell zu viele Trichter. Durch das konstante Trichtern sind die Mädels immer hübscher geworden und ich immer gampriger. Ich hab ein Mädchen kennengelernt namens Lara und mit der bin ich aus bestimmten Gründen in mein Zelt. In dem Zelt hat's nicht gut ausgeschaut, weil es hatte an die 38 Grad, wir haben uns beide zu Tode geschwitzt, es hat einfach alles gestunken und wir hatten null Platz. Außerdem war der Schlafsack komplett nass von der letzten Nacht und das war schon echt grindig. Am zweiten Tag hamma ned budad, weil wir's zu ranzig fanden, am dritten Tag aber schon."

Anna, 21:

Wir danken für Bier und die ekligen Storys, die wir von euch bekommen haben.

"Ja, ich war einfach voll verliebt, du weißt schon. Und ich war sehr betrunken und wir hatten so ein Wurfzelt. Ein Zwei-Mann Wurfzelt, das mega scheiße war und es war schon viel zu voll mit irgendwelchem Zeug, viel zu viel Essen und das Lustigste war, dass mein Freund einen Tag nach mir angekommen ist und er einfach die Isomatte in unser Zelt gehauen hat. Genau über die Bananen, die das nicht überlebt haben. Bananen sind ja bekanntlich nicht so robustes Obst, deswegen hat es sowieso schon gestunken. Wir waren extrem betrunken und haben miteinander geschlafen, nach dem Motto: 'Gönnen, können.' Und ich dachte, er hätte das Zelt zugemacht, hat er aber nicht. Heißt, ich bin nach einer Stunde wieder aus dem Zelt gekommen und meine Freunde sagen mir: 'Wir haben dich alle gerade gesehen, wie du Sex hattest, weil dein Zelt offen war', und das war dann schon ein bisschen blöd."

Sophie, 22:

"Der Dude ist einfach nur bei den Bänken beim Festivalgelände gesessen und sie ist vorbeigegangen, dann haben sie sich eigentlich nur angeschaut und sie ist zu ihm und hat ihn mitgenommen, ohne, dass sie wirklich miteinander geredet haben und die beiden sind dann sehr schnell aufm Klo gelandet. Am Festival. Aufm Klo."

Becky, 24:

"Also es war nicht ich, die Sex hatte, aber ich hab meine Schuhe verloren und ich bin am Campinggelände rumgelaufen, in der Area, in der sie halt hätten sein können. Man muss dazu sagen, dass ich so geisteskrank getrippt habe, dass ich einfach in irgendein Zelt rein bin und nicht wirklich kapiert hab, was gerade so abgeht. Das war so ein fettes Zelt mit mehreren Schlafkabinen und in einer der Kabinen haben welche ganz klar gerade gefickt, aber ich habs irgendwie vercheckt, also bin ich da reingegangen und seh' meine Schuhe, während die da voll zugange sind. Und ich hatte halt keinen Plan, wer die Leute da waren aber ich musste halt irgendwie über die drüber und die haben einfach weitergemacht und ich hab dann mit denen noch ein Bild mit so ner Aufziehkamera gemacht. Das Mädel hat sich total versteckt, der Dude hat's mega gefeiert und dann hab ich mir meine Schuhe gepackt und bin aus'm Zelt wieder raus."


Noisey-Shorty – Tser gibt Wiens schwarzer Jugend eine Stimme:


Martin, 20:

"Also zu Anfang kann man gleich mal sagen, dass ungefähr 5 Menschen in dem Zelt waren, ohne Witz. Einem wurde es dann zu viel, der hat sich dann verpisst und alle haben irgendwie angefangen, horny zu werden. Und dann haben wir bei der scheiß Hitze zu viert in einem Zelt miteinander gevögelt. Einer von uns saß nur draußen und hat einfach der Madness zugeschaut."

* Alle Namen wurden von der Redaktion geändert.

Originalbilder via Flickr | MIKI Yoshihito | CC BY 2.0 | u nd Leila Renn

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