​Wegen Islamisten: Deutsche Polizisten wollen Kiffer nicht mehr verfolgen

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Drogen

​Wegen Islamisten: Deutsche Polizisten wollen Kiffer nicht mehr verfolgen

Damit die Beamten mehr Zeit für Terrorismusbekämpfung haben, will die Polizeigewerkschaft NRW „kleine" Straftaten nicht mehr ahnden. Dazu gehört der Konsum „weicher Drogen".
20 Januar 2015, 8:08am

Foto: Raquel Baranow | Flickr | CC BY 2.0

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) in Nordrhein-Westfalen fordert, „kleine" Straftaten zukünftig lieber als Ordnungswidrigkeit zu ahnden, um deutsche Polizisten zu entlasten. Dazu gehören zum Beispiel Beleidigung, Sachbeschädigung oder Schwarzfahren, aber auch das Konsumieren „geringer Mengen weicher Drogen", erklärte der GdP-Landeschef Arnold Plickert der WAZ. Über die ersten drei Punkte werden sich vor allem die Punks vom Bonner Loch freuen, der letzte Punkt könnte NRW offiziell zum Vorreiter der Entkriminalisierung machen.

Plickert begründete die Forderung unter anderem durch die „neue personelle Belastungen durch Terror und Kriminalität". Eine der skurrileren Auswirkungen der Terrordrohung gegen Pegida könnte also sein, dass man in Zukunft keine Angst mehr haben muss, wegen eines Joints ein Verfahren an den Hals zu bekommen.