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'Der Nachtmahr' ist ein gruseliges Technospektakel und wir verlosen Tickets für die Premiere

15 Jahre hat AKIZ mit dem Nachtmahr verbracht. Ein Interview und eine exklusive Kurz-Doku, die einen Blick hinter die Kulissen wirft.

von VICE Staff
13 Mai 2016, 4:00am

Wie heißt es doch so schön: Gut Ding will Weile haben. 15 Jahre, um genau zu sein. So lange arbeitete der Berliner Filmemacher AKIZ an der Geschichte um ein unheimliches Wesen, das eines Nachts ein junges Mädchens heimsucht und ihr Leben auf den Kopf stellt. Wir haben mit ihm über kreative Prozesse, Techno und die Ästhetik des Pinkelns gesprochen.

Außerdem präsentieren wir eine exklusive Kurzdoku, die einen Blick hinter die Kulissen wirft und zeigt, wie sehr der Nachtmahr Teil von AKIZ' Leben geworden ist:

Also hast du den Film auch ein bisschen für und über dich gemacht?
Ich bin nicht so arrogant zu denken, ich muss Kunst über mich selbst machen und die dann den Leuten aufs Auge drücken. Aber ich habe den Film auf jeden Fall für mich gemacht und die Leute, die das Gleiche gut finden wie ich. Für mich ist der Spaß am Filmemachen, dass man erstens eine eigene Welt erschaffen kann, zweitens dann in diese eintaucht und drittens für eine gewisse Zeit Teil von ihr ist. Und irgendwann machst du das Kapitel zu und gut ist.

An was arbeitest du jetzt?
Der Nachtmahr ist der erste Teil einer dämonischen Trilogie, und alle Teile sind gleich entstanden. Erst gab es eine Form, die man sehen beziehungsweise lesen konnte, und dann kam der Rest. Mein bester Kumpel hat meine neuen Drehbücher gelesen und meinte dann zu mir: "Du erzählst doch eigentlich immer die gleiche Geschichte."—nämlich die von einem Wesen, das auf eine geordnete Welt trifft und dort alles durcheinanderbringt. Also fragte er: "Wieso machst du nicht ein Triptychon daraus?" Die Idee fand ich super. So ist die Idee einer dämonischen Trilogie entstanden.

Wie wird die aussehen?
Der Nachtmahr ist der erste Teil, nämlich die Geburt. Der zweite ist die Liebe und der dritte ist der Tod. Im zweiten Teil taucht der Nachtmahr als solcher aber nicht mehr auf, das Wesen, um das es dann geht, wird ein anderes sein. Es schlüpft in den Körper eines Menschen, sieht aus wie ein Mensch, spricht aber nicht so. Und im dritten Teil ist das Wesen dann quasi ein Mensch, hat aber diese dämonische Gabe. Das Buch ist fertig, mal schauen, wie es weitergehen wird. In Deutschland wurde mir das um die Ohren gehauen; zu vulgär, zu roh, zu unsympathisch, aus Frankreich und Amerika gibt es Applaus.

Der Nachtmahr feiert am 24. Mai um 20 Uhr in der Kulturbrauerei in Berlin Premiere und wir verlosen 10x2 Freikarten. Schick uns bis Donnerstag, 19. Mai eine E-Mail mit deinem vollständigen Namen und dem Betreff "Nachtmahr" an contests-de@vice.com.

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