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Zwei schwarze Künstler über den White-Savior-Komplex in der Kunstwelt

Das Rosa-Parks-Haus steht nun in Berlin und hat für einige Kontroversen gesorgt. Wir haben uns mit zwei amerikanischen Künstlern darüber unterhalten, warum das problematisch ist.

Kemi Fatoba

Rosa Parks lebte nach ihrer Flucht aus Alabama mit mehr als 13 Familienmitgliedern in einem kleinen Haus in Detroit, das jetzt in Wedding steht. Nachdem ihre Nichte, Rhea McCauley, niemanden fand, der das Haus restaurieren wollte, bat sie den in Berlin lebenden amerikanischen Künstler Ryan Mendoza, das Haus nach Europa zu bringen, um es vor dem Abriss zu bewahren. Während des Berliner Gallery Weekend letztes Wochenende war das Haus zum ersten Mal für die Öffentlichkeit zugänglich. Der Film The White House von Fabia Mendoza, der nächste Woche im Babylon zu sehen sein wird, erzählt, wie das umstrittene Projekt zustande gekommen ist. Wir haben das Screening zum Anlass genommen, mit den in Berlin lebenden amerikanischen Künstlern Isaiah Lopaz und Jessica Lauren Elizabeth Taylor über den White-Savior-Komplex in der Kunstwelt zu sprechen, wie sie als Schwarze Künstler damit umgehen, ob Berlin der richtige Ort für das Haus ist und was das Projekt mit dem Vermächtnis von Rosa Parks zu tun hat.

Ryan Mendoza und Rhea McCauley in Berlin

Das Interview mit der Künstlerin Jessica Lauren Elizabeth Taylor gibt es jetzt auf i-D.

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