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Ich durfte nicht zum DJ-Set von Paris Hilton, weil ich wie eine Lesbe aussah

"Wenn du rein willst, schlage ich vor, du gehst jetzt nach Hause, und ziehst dir ein Kleid und hohe Schuhe an!"

von Lindsey Leonard
15 Dezember 2014, 4:14pm

Beim jährlichen Exzess der US-amerikanischen Musikindustrie, auch bekannt als „Art Basel", gibt es drei Arten von Partys. Die Partys, von denen du wusstest, die Partys, von denen du erst im Nachhinein erfahren hast und die Partys, bei denen du warst. In diesem Jahr gab es ein DJ-Set, auf das ich mich besonders gefreut hatte: das von Paris Hilton in der Wall Lounge des W Hotels. Ich war schon immer ein Riesen-Fan von Paris Hilton. Ihre lasziv-müden Augenlider und das Bad Girl-Gehabe haben mein Herz schon im Teenageralter erobert und ich konnte diese Leidenschaft nie wirklich ausleben. Vor allem wollte ich sie endlich mal am DJ-Pult sehen. Ich wollte sie erleben, wenn sie einmal nicht im blöden Blondchen-Modus feststeckt, das die Marketingleute ihr auf die Stirn getackert haben.

Paris Hilton wird immer schon für ihren Lebenswandel kritisiert, jetzt regen sich natürlich auch alle über ihre DJ-Sets auf. Ich finde es mutig, dass sie sich dieser Kritik offen aussetzt—um das tun zu können, woran sie Spaß hat, wofür sie brennt. Mit einem Handstreich haben die Medien ihre Ambition weggewischt, sie haben einseitig und sexistisch argumentiert. Ich wollte hinter ihre Partygirl-Maske sehen, ich wollte Paris verstehen als eine Frau mit Interessen, Zielen und Wünschen. Paris Hilton sollte die Berichterstattung bekommen, die sie verdient. Ironischerweise war ausgerechnet ich diejenige, die an diesem Abend vorverurteilt und abgekanzelt wurde.

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