Wenn die Berliner Clubszene an irgendwas stirbt, dann an unserer Arroganz

Techno ist längst Mainstream geworden, aber noch wehren sich viele gegen seine Professionalisierung. Wir müssen feiern – und reden.

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16 März 2017, 11:31am

Dino Kužnik/Flickr, CC BY 2.0

Als würde euch jemand die Süßigkeiten wegnehmen wollen: Was ist das nur mit dieser ständigen Angst vor dem "Mainstream"? Ende letzten Jahres appellierte ich in einem THUMP-Artikel an die Berliner Feierszene, dass wir nicht nur DJs und Veranstalter brauchen, sondern auch (mehr) Leute, die sich mit trockenen Themen wie Clubsterben und Lärmschutz auseinandersetzen. Schon sahen einige wieder die anarchistische Feierkultur untergehen und befürchteten, dass ihre Tanzfläche gentrifiziert wird.

Es ist immer derselbe Reflex: Professionalisierung ist der Feind! Wir wollen nicht erwachsen werden!  Keta Pan forever!

Warum Professionalisierung nicht gleich Kommerz ist, warum du dir deinen Steuerberater (sofern du denn einen hast) genauer angucken solltest, und warum niemand an die Künstler denkt, liest du jetzt bei THUMP.

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