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In der Öffentlichkeit werden insbesondere Komplikationen nach Verwendung von Masern-Mumps-Rötelnimpfstoff (MMR-Impfstoff) diskutiert. Nur 3% (sieben Fälle) der von sechs Bundesländern gemeldeten Komplikationen betreffen diese Impfung. Ausgehend von einer vorsichtigen Schätzung und bei einer angenommen Durchimpfungsrate für die erste Masern-Mumps-Rötelnimpfung von circa 75 bis 80%, sind in diesen Bundesländern 1,7 bis 1,9 Millionen Dosen Impfstoff im Jahr verimpft worden. Dies entspräche einer maximalen Rate von sieben Komplikationen/16 Millionen Impfstoffdosen.
Auf evidenzbasiertem Niveau zu diskutieren, ist bei diesem Thema aber ohnehin schwierig. Ohne die tatsächliche Existenz von schwerwiegenden Impfschäden abstreiten zu wollen, sollte man jedoch die Risiken abwägen. Ein wenige Stunden andauernder Fieberschub ist zwar weder für das Kind noch für die Eltern angenehm, aber besser als der tatsächliche Ausbruch der Krankheit mit mitunter schweren Komplikationen wie einer Gehirnhautentzündung oder erhöhtem Sterberisiko. Außerdem muss natürlich auch abgewogen werden, ob überhaupt eine Kausalität zwischen einer Impfung und später auftretenden Krankheit gibt.Ein wenige Stunden andauernder Fieberschub ist zwar weder für das Kind noch für die Eltern angenehm, aber besser als der tatsächliche Ausbruch der Krankheit.
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Titelfoto: Flu Vaccination Grippe | photopin | (license)
