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Die schlimmsten Dinge, die Leute auf After-Hours erlebt haben

"Sie glaubten offensichtlich, im Innenhof etwas Privatsphäre gefunden zu haben, und fingen an, es Doggy-Style miteinander zu treiben. Vor den Augen der versammelten Party."

von VICE Staff
31 Oktober 2018, 2:56pm

Alle Fotos: VICE

Partys sind super. Normal. Aber oft noch besser sind After-Hours: In den magischen Stunden, wenn die Nacht wieder zum Tag wird, passieren die irrsten Dinge. Jemand kippt sich einen Shot Mexikaner ins Auge und erblindet vorübergehend. Jemand anderes ist plötzlich felsenfest davon überzeugt, dass 6:30 Uhr der perfekte Zeitpunkt ist, um vor den sieben engsten Freunden Sex zu haben. Und noch jemand anderes tätowiert sich selbst – einfach so, aus Spaß.

Auch einfach so, aus Spaß, haben wir Freunde und Kollegen darum geben, uns ihre wildesten After-Hour-Geschichten zu erzählen. Bitte festhalten.


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– "Ich war mal auf einer After-Party mit Lindsay Lohan und ihrem Lover. Die beiden haben sich richtig in die Haare bekommen und vor allen anderen angeschrien. Irgendwann kam Lohan in das Zimmer gestürmt, in dem ich war, und setzte sich aufgebracht neben mich auf die Couch. Ich fragte sie, ob alles OK sei. Sie sagte nur, dass sie Jack anrufen müsse. Also Jack Nicholson. Ich finde es bis heute witzig, dass sie den berühmtesten Psychopathen der Welt anrief, um sie zu beruhigen."

– "Von meiner alten Wohnung aus konnte man die kleine Grünfläche im Innenhof überblicken. Nach einem Bar-Abend hatte ich mal einen Haufen Leute bei mir. Ein Kollege und eine Bekannte kamen sich näher und fingen an rumzumachen. Schließlich gingen sie nach draußen, um 'etwas frische Luft' zu kriegen. Offensichtlich glaubten sie, im Innenhof etwas Privatsphäre gefunden zu haben, und fingen an, es Doggy-Style miteinander zu treiben. Vor den Augen der versammelten Party."

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– "Jemand hat auf meinen Boden geschissen, direkt neben das Klo."

– "Einer meiner Vorgesetzten von der Arbeit ist im Bett meiner Mitbewohnerin eingepennt und hat das Bett dann vollgepisst. Richtig dunkelorangene Pisse, extrem dehydriert."

– "Drei Pärchen haben im Laufe einer anderthalb Tage dauernden After-Party in meinem Bett gevögelt."

– "Eines Abends traf ich beim Weggehen auf den Manager einer Band, über die ich eine schlechte Review geschrieben hatte. Er machte mich dumm an und es kam zu einer Prügelei, bei der er mir einen Finger brach. Er hatte ihn gegriffen und einfach am obersten Gelenk ausgehebelt. Danach bin ich zu einer anderen Party um die Ecke gegangen, wo ich die meiste Zeit damit verbrachte, meine Hand in die Tiefkühltruhe zu stecken und mit den Leuten zu quatschen, die vorbeikamen. Eine Frau, die ich noch nie getroffen hatte, zog mir meinen Ring vom Finger – sehr schmerzhaft, aber eine gute Entscheidung – und schickte mich in die Notaufnahme. Dort traf ich auf drei Mitglieder von Vampire Weekend. Ich kannte sie noch von einem Interview und fragte sie, was bei ihnen los sei. Wie sich herausstellte, war ihr Drummer bei der gleichen Party wie ich gewesen. Als er den Laden verließ, wurde er von einem Auto angefahren, was ihn direkt vor ein weiteres Auto beförderte. Ich streckte meinen Kopf vor, um mir den lädierten Drummer anzugucken. Er sagte nur: 'Ich habe gehört, wir haben es ganz groß auf eure Website geschafft!' Danach folgte ein lauter und langer Schmerzensschrei."

Pommes und Bier

– "Amateur-Rapper sind durch die Bank schlecht. Bei einer After-Party durfte ich aber mal ein besonders grauenvolles Exemplar erleben. Nach einer Kneipentour landeten wir mit ein paar Freunden bei mir zu Hause. Ein Freund eines Freundes hatte seine Freundin mitgebracht, die schon richtig drüber war. Sie bestand darauf, nicht mehr normal zu reden, sondern alles nur noch zu rappen. Jeden einzelnen Satz. Richtiger Absturz. Irgendwann hatte ihr Freund dann keinen Bock mehr und wollte abhauen. Sie war anderer Meinung und rappte darüber, dass sie noch nicht gehen will. Er machte schließlich einfach alleine die Biege. Fünf Minuten später rief er an und sagte, dass er sich irgendwie im Abfallraum des Wohnblocks eingesperrt habe. Also musste ich runter und die Tür mit einem Messer knacken, während seine Freundin weiter laut vor sich hinrappte, um 4 Uhr morgens, direkt vor der Tür meiner Nachbarn."

– "Drei Typen und eine Frau befanden sich im K-Hole. Die drei Typen versuchten, ein Gespräch darüber zu führen, wie sie alle überzeugte Feministen sind. Richtig unangenehm."

– "Ein Typ versuchte verzweifelt, eine Orgie zu starten. Er fragte alle Leute, einen nach dem anderen, ob sie Bock auf Ficken haben. Er bekam von absolut allen einen Korb."

– "Ich war auf einer Party in so einem feinen englischen Internat. Der Typ, der die Party veranstaltet hat, war der Sohn eines Housemasters dort – so etwas wie der Aufseher eines Hauses. Während der Ferien lebte er auf dem Schulgelände. Die Party eskalierte richtig dumm, Leute fingen einfach ein, Sachen kaputt zu machen. Irgendjemand rief die Polizei und alle suchten das Weite. Wir wollten uns aber nicht geschlagen geben und versuchten, wieder zusammenzufinden. Ich bekam eine Nachricht für eine After-Party in der Nähe. Jemand hatte die Location bei Maps markiert, also liefen wir die 15 Minuten zum Treffpunkt. Dort angekommen fanden wir heraus, dass die "After-Party" in einem Gartenschuppen stieg, der etwa zwei mal zwei Meter maß. Drinnen standen vier vollständig angezogene Leute mit ihrem Rücken zur Wand. In der Mitte fickten zwei Nackte im Dreck. Bizarr."

– "Mein Freund kletterte zum Pissen auf das Dach seiner Wohnung. Sein Urin lief dann runter auf den Balkon, auf dem wir standen, direkt auf den Kopf des Mädchens neben mir."

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