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Wir haben Klima-Aktivistinnen gefragt, warum sie gegen RWE demonstrieren

"Für mich bedeutet das vielleicht, dass meine Haut vom Pfefferspray brennt. Aber die Botschaft, die nach außen geht, ist: Menschen nehmen das in Kauf, um den Wahnsinn hier zu stoppen." – Momo

von Marlene Halser
21 Juni 2019, 12:58pm

Ali, Alice und Momo (v. l. n. r.) demonstrieren bei Ende Gelände mit | Alle Fotos: Marlene Halser

Spätestens seit "Fridays for Future" ist Klimaschutz ein Thema, um das niemand drumherumkommt. Junge Menschen vertrauen nicht auf die Politik, sie wollen selbst aktiv werden. Zum Beispiel an diesem Wochenende im Rheinland. Dort baut der Energie-Konzern RWE Kohle ab. Kohle trägt eine Hauptschuld an der Klima-Misere. Tausende Aktivistinnen marschieren in den Tagebau, um Bagger und Gleise zu besetzen. Sie gehen das Risiko ein, von der Polizei festgesetzt zu werden – oder auf die Mütze zu bekommen.

Warum tun sie das? Wir haben sie gefragt.

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Ende Gelände Aktivistin
Jana ist auch in der Kölner Ortsgruppe von Fridays for Future aktiv

Jana, 17 Jahre, Schülerin aus Niederkassel

Ein bisschen aufgeregt bin ich schon, wenn wir in den Tagebau ziehen. Das ist zwar schon meine vierte "Ende Gelände-Aktion". Aber es gibt eben Risiken, und da ist es ganz normal und auch wichtig, vorher ein bisschen nervös zu sein.

Wovor ich am meisten Angst habe, sind gewaltsame Auseinandersetzungen mit der Polizei. Ich fürchte mich auch ein bisschen vor den rechtlichen Konsequenzen, die unser Protest nach sich ziehen kann. Es kann einem als Straftat ausgelegt werden, wenn man Braunkohleanlagen blockiert. Ich bin gerade dabei, mein Abi zu machen. Da habe ich schon Respekt davor, dass man sich mit solchen Aktionen möglicherweise die berufliche Zukunft verbauen kann. Aber das nehme ich in Kauf.

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Die Menschheit steht vor einer existenziellen Klimakrise. Auch wenn das pathetisch klingt: Es geht hier um Leben und Tod. Wenn die ganzen Inselstaaten untergehen, wenn das Wasser knapp wird, und in der Folge Kriege um Ressourcen geführt werden, dann blockieren wir hier nicht nur den Abbau von Braunkohle, sondern wir protestieren auch ganz konkret dagegen, dass dieses düstere Zukunftsszenario Wirklichkeit wird.

Heute bin ich sehr viel besser gewappnet für das, was kommt. Also ich mit 15 zum ersten Mal bei Ende Gelände dabei war, war ich total naiv und dann auch ziemlich überfordert. Damals habe ich es nicht für möglich gehalten, dass die Polizei Pfefferspray gegen wehrlose Demonstranten einsetzt. Ich dachte: Wir sind total friedlich und ja auch so viele. Uns wird schon nichts passieren. Anfangs hat das Durchfließen der Polizeiketten auch gut geklappt. Das Gelände ist weitläufig. Man muss sich als Gruppe nur gut verteilen, dann kann man durch die Lücken schlüpfen.

Aber dann wurde ich sofort bei meiner ersten Sitzblockade von der Polizei in Gewahrsam genommen und mit etwa fünfzig anderen Aktivisten und Aktivistinnen in der Gefangenensammelstelle Mönchengladbach festgehalten. Das muss man sich wie größere Käfige vorstellen, in die man nach Geschlechtern getrennt eingesperrt wird. Nach etwa drei Stunden wurden wir freigelassen, und am Abend war ich zurück im Camp.

Wenn die ganzen Inselstaaten untergehen, wenn das Wasser knapp wird, und in der Folge Kriege um Ressourcen geführt werden, dann blockieren wir hier nicht nur den Abbau von Braunkohle, sondern wir protestieren auch ganz konkret dagegen, dass dieses düstere Zukunftsszenario Wirklichkeit wird.

Aus heutiger Sicht würde ich allen Menschen, die zum ersten Mal bei so einer Aktion mitmachen, auf jeden Fall raten, sich vorher gut zu informieren. Ich hatte damals keine Ansprechperson. Aber man braucht unbedingt eine Bezugsgruppe, der man sich anschließen kann, so dass man in solchen Extremsituationen nicht alleine ist.

Das Gute ist: Mittlerweile steht ein viel größerer Teil der Bevölkerung hinter uns. Das haben nicht zuletzt auch die "Fridays for Future"-Demos bewirkt. Und dass sich dieses Bewusstsein in der Gesellschaft ausbreitet, ist das, was zählt.

Ökoaktivist
Momo hat zweieinhalb Jahre im Hambacher Forst gelebt

Momo, Ökoaktivist aus dem Rheinland

Ich gehe auf jeden Fall mit in die Grube, oder auf die Schienen, oder wo auch immer mein Finger sich hin bewegen wird. Die Finger-Struktur ist ein Tool des zivilen Ungehorsams, das sich in den letzten Jahren bei den Ende Gelände-Aktionen bewährt hat. Hunderte von Menschen schließen sich einem so genannten Finger an, und der läuft dann koordiniert in die Grube rein. Wenn wir viele sind, wird es schwieriger für die Polizei, Einzelne von uns rauszuziehen. Dann haben wir den Schutz der Masse. Das Ziel des Fingers, dem wir uns anschließen, kennen wir selbst nicht. Das bleibt geheim, damit uns die Polizei nicht zuvorkommen kann. Wo auch immer es hingeht: Ich will möglichst effektiv die Infrastruktur von RWE blockieren. Es ist ein super wichtiges Zeichen, wenn Tausende von Menschen auf diese Art Nein zum Kohleabbau sagen.

Für mich bedeutet das vielleicht, dass ich am nächsten Tag Kopfschmerzen habe, weil ich von der Polizei verprügelt wurde, und dass meine Haut vom Pfefferspray brennt. Aber die Botschaft, die nach außen geht, ist: Menschen nehmen das in Kauf, um den Wahnsinn hier zu stoppen.

Damit überschreite ich bewusst und absolut gewollt eine Grenze: Die Grenze des legalen Protests. Die Polizei hat das natürlich zu unterbinden. Insofern ist die Konfrontation zwischen Polizei und Demonstranten und Demonstrantinnen vorprogrammiert.

Egal, ob ich angekettet an Schienen liege, oder bei Ende Gelände mitlaufe, ich glaube, es ist genau jetzt Zeit zu handeln. Wir sind an einem Punkt angelangt, an dem es nicht mehr weitergeht. Die Schere zwischen Reich und Arm war noch nie so drastisch und wir beuten weiter und weiter diesen Planeten aus. Dagegen möchte ich protestieren.

Für mich bedeutet das vielleicht, dass ich am nächsten Tag Kopfschmerzen habe, weil ich von der Polizei verprügelt wurde, und dass meine Haut vom Pfefferspray brennt. Aber die Botschaft, die nach außen geht, ist: Menschen nehmen das in Kauf, um den Wahnsinn hier zu stoppen. Was ich hier mache ist nicht ganz legal, aber für mich ist es legitim.

Studentin der Umweltwissenschaften
Alice ist in Viersen aufgewachsen, also genau dort, wo Ende Gelände das Protestcamp bezogen hat

Alice*, 28 Jahre, hat "Internationale Umweltwissenschaften" mit dem Fokus "Klimawandel und Klimagerechtigkeit" studiert

Das Rheinische Braunkohlerevier ist meine Heimat. Der Tagebau war mein ganzes Leben genau vor meiner Nase. Als Kind habe ich das so hingenommen. Aber je mehr ich mich damit beschäftigt habe, desto krasser und bedrohlicher fand ich, was hier direkt vor meiner Haustür geschieht. So war das Kohlethema irgendwie immer präsent für mich.

Als Studentin habe ich dann mehrere Praktika im Ausland gemacht. Ich war in Kenia, Brasilien und Indien. Dort habe ich hautnah erlebt, dass die Menschen im globalen Süden jetzt schon unter den Auswirkungen des Klimawandels leiden, den wir hier verursachen. Aktuell herrscht in Indien zum Beispiel eine extreme Hitzewelle, von der Wissenschaftlerinnen sagen, dass die auf jeden Fall mit dem Klimawandel zu tun hat. Dort liegen die Temperaturen gerade bei 50 Grad. In den letzten zwei Wochen gab es dort Kämpfe um Wasser. Dabei sind Menschen gestorben.

Gleichzeitig weiß ich, dass hier, wo Ende Gelände ansetzt, die Klimakrise produziert wird; dass hier der Ort der Zerstörung unseres Klimas ist. Der Kohleabbau im Rheinland ist der größte CO2-Produzent Europas. Wenn man all das bedenkt, wird einem sehr schnell klar, dass RWE gerade unsere Zukunft zerstört. Deshalb bin ich schon seit 2015 immer wieder bei "Ende Gelände" dabei.

Ich habe hautnah erlebt, dass die Menschen im globalen Süden jetzt schon unter den Auswirkungen des Klimawandels leiden, den wir hier verursachen.

Natürlich kenne ich die Frage vieler Kritiker, was denn nach einem sofortigen Kohleausstieg mit den Menschen passieren soll, die bei RWE arbeiten. Aber um ehrlich zu sein: Ich versteh nicht, warum man das uns vorwirft. Die Klimakrise ist ja nichts, was man gerade eben erst entdeckt hat. Dann ist doch eher die Frage: Warum ist RWE nicht in der Lage sicherzustellen, dass die Menschen, die für das Unternehmen arbeiten, auch in Zukunft einen sicheren Job haben? Warum hat RWE nicht vor zwanzig Jahren schon in erneuerbare Energien investiert, statt weiterhin Ausbildungsplätze in der Braunkohleindustrie anzubieten, obwohl sie wussten, dass der Kohleabbau die Klimakrise befördert?

Hinzu kommt: Klimagerechtigkeit und Gerechtigkeit sind doch nicht nur in einem Land oder in einer Region der Welt wichtig. Gerechtigkeit muss doch auch für Menschen gelten, die nicht direkt in unserer Nachbarschaft leben. Wir haben hier Sicherungssystem, die arbeitslose Menschen auffangen.

Ich bin aber auf jeden Fall hochmotiviert, zu blockieren und ich bin hochmotiviert, dass wir das auch so lange wie möglich aufrechterhalten, weil ich weiß, dass wir mit jeder Stunde, in der wir blockieren, dafür sorgen, dass Tonnen von CO2 weniger in die Luft gestoßen werden. Und mit jeder Tonne, die wir de facto einsparen, retten wir das Klima ein Stück weit.

Student
Ali forscht an der Vorhersage von Klimaphänomenen

Ali*, 23 Jahre, Geografie-Student aus Dresden

Das Unternehmen RWE ist mir im Grunde egal. Es geht um das, was sie tun. Wenn RWE morgen aufhört, Kohle zu fördern, und anfängt, Brötchen zu backen, dann kaufe ich die vielleicht sogar, wenn sie bio sind. Ich protestiere hier gegen eine Struktur, die ausschließlich nimmt. Und zwar Dinge, die ihr moralisch gar nicht zustehen. Ich komme immer wieder zu dem gleichen Schluss: dass es nicht legitim ist, dass sich Ressourcen, die einfach da sind und die viele Millionen Jahre alt sind, in den Händen von einigen wenigen Menschen befinden, die dann daraus Kapital schlagen. Dass sie dazu noch umweltschädigend sind, ist noch der zweite Witz.

Ich habe durch mein Studium verstanden, dass wir Menschen von der Umwelt abhängig sind. Deshalb fühle ich auch eine Verantwortung. Für mich steht der Mensch nicht über anderen Lebewesen.

Während der Proteste werde ich mit meinen Freundinnen und Freunden trommeln. Wir sind 25 Leute und wir hoffen, dass wir mit der Musik deeskalierend wirken können.

Natürlich muss man als Mensch damit leben, dass man im biologischen Sinne Konsument ist. Da kommen wir nicht drum rum. Aber ich glaube, man kann das in einem vernünftigen Maße tun. Und wenn wir darauf Wert legen, dann können wir auch eine Gesellschaft schaffen, die mit der Natur viel klüger interagiert. Wir wissen so viel über die Natur. Aber ich bin immer wieder erstaunt darüber, wie wenig davon in der Politik umgesetzt wird.

Während der Proteste werde ich mit meinen Freundinnen und Freunden trommeln. Wir sind 25 Leute und wir hoffen, dass wir mit der Musik deeskalierend wirken können. Denn wir wissen, dass sich uns die Polizei in den Weg stellen wird und dass die Polizei gewaltbereit ist.

Ansonsten hoffe ich einfach, dass wir es schaffen, dass die Braunkohle-Infrastruktur lahmgelegt wird. Dass wir zeigen: Es gibt eine wirklich beträchtliche Anzahl von Menschen, die jedes Jahr wächst, die diese Infrastruktur blockieren können und die den Kohleausstieg wollen. Ich will, dass RWE merkt, dass sie nicht die Interessen der gesamten Gesellschaft vertreten, sondern dass sie - im Gegenteil - gegen die Interessen der Gesellschaft arbeiten."

Sina Reisch Pressesprecherin von Ende Gelände
Sina schätzt an Ende Gelände, dass man Frauen hier den Vortritt lässt

Sina Reisch, Pressesprecherin von Ende Gelände, 24 Jahre, aus Süddeutschland

Ende Gelände war nicht die erste Gruppe, in der ich mich engagiert habe. Ich war vorher zwar schon politisch aktiv, aber ich habe ich mich vor allem in der Stadtpolitik und für die Bewegungsfreiheit von Geflüchteten eingesetzt. Dabei habe ich irgendwann gemerkt, dass sehr viele Fluchtursachen letztlich mit der Klimakrise und den kapitalistischen Verhältnissen zusammenhängen.

Ich bin davon überzeugt, dass man Probleme radikal lösen muss. Das Wort radikal hat denselben Wortstamm wie Radieschen, nämlich das lateinische radix, also Wurzel. Das bedeutet: Man darf nicht nur die Symptome bekämpfen, sondern man muss die Wurzel angehen, wenn man etwas ändern will. In Deutschland ist die Wurzel der Klimakrise der Kohleabbau.

Ich hoffe, dass die Presse in diesem Jahr möglichst lange vor Ort bleiben wird. In dem Moment, in dem keine Kamera mehr drauf hält, geht es nämlich mit der Polizeigewalt los.

Was mir an Ende Gelände am besten gefällt, ist, dass man innerhalb dieser Bewegung extrem wachsen kann. Gerade auch als Frau. Früher habe ich mir viele Dinge nicht zugetraut und ich hätte es nie gewagt, mich vor eine Kamera zu stellen und zu reden. Ich habe mich immer sehr schnell verunsichern lassen. Hier habe ich so viel Zuspruch erfahren, dass ich jetzt Pressesprecherin bin. Das hat auch eine feministische Ebene. Im Zweifelsfall bekommen Frauen hier den Vortritt, wenn es um öffentliche Auftritte geht.

Ich hoffe, dass die Presse in diesem Jahr möglichst lange vor Ort bleiben wird. In dem Moment, in dem keine Kamera mehr drauf hält, geht es nämlich mit der Polizeigewalt los. Einmal habe ich zum Beispiel beobachtet, wie ein Freund von mir von Polizisten zuerst brutal weggeschleift und dann einfach auf dem Asphalt fallen gelassen wurde. Dabei hat er sich den Arm gebrochen. Polizeigewalt am eigenen Körper mitzuerleben, lässt einen die Dinge noch mal ganz anders verstehen. Das bleibt länger haften, als die blauen Flecken.

Ich bin bereit rechtliche Grenzen zu überschreiten, wenn es sich dabei um Gesetze handelt, die eine Unrechtssituation verstärken. Was RWE da betreibt, ist Raubbau auf Kosten des Planeten und auf Kosten der ganzen Menschheit.

Videokünstler
Joanie fährt regelmäßig ins Rheinland, um den Kohleabbau zu dokumentieren

Joanie Lemercier, 37 Jahre, Visual Artist / Videokünstler aus Frankreich

Ich habe erst vor drei oder vier Monaten verstanden, wie problematisch der Kohleabbau eigentlich ist, aber seitdem bin ich geradezu besessen von diesem Thema. Das mag ein bisschen albern klingen, aber Greta Thunberg und die anderen Kids zu sehen, wie sie auf die Straße gehen, um gegen die Klimakrise zu protestieren, hat mir echt die Augen geöffnet. Als ich das gesehen habe, ist mir klar geworden, dass ich eigentlich mein ganzes Leben so gut wie nichts zum Schutz der Umwelt getan habe - obwohl ich die ganze Zeit wusste, dass der Klimawandel irgendwie ein Problem ist. Da habe ich mich ziemlich geschämt. Aber dann bin ich wahnsinnig wütend geworden.

Ich war die ganze Zeit davon ausgegangen, dass der Kohleabbau zurückgeht und dass wir immer mehr Strom aus Erneuerbaren Energien gewinnen und dass wir irgendwie alles unter Kontrolle haben. Aber als ich angefangen habe zu recherchieren, habe ich gemerkt, dass das absolut nicht stimmt.

Mich macht vor allem wütend, dass die Politik das alles zulässt. Und dass so viele Menschen - so wie ich bis vor Kurzem - denken, man müsse sich nicht kümmern.

Ich bin Franzose, aber ich lebe in Brüssel, also nur zwei Autostunden von hier entfernt. Trotzdem habe ich bis vor Kurzem nicht gewusst, dass das größte Kohle-Abbaugebiet Europas so nah an meinem Wohnort liegt.

Mittlerweile macht mich vor allem wütend, dass die Politik das alles zulässt. Und dass so viele Menschen - so wie ich bis vor Kurzem - denken, man müsse sich nicht kümmern. Dabei ist absolut gar nichts in Ordnung. Es werden weiterhin neue Kraftwerke gebaut. Alle denken: Die Kraftwerke werden bald abgeschaltet. Aber das stimmt nicht. Die laufen noch bis 2038, also noch 19 Jahre. Das ist doch Wahnsinn!

Wir wissen genau, welchen Schaden wir anrichten. Wir haben die Technik, um zu messen, wie viel CO2 jedes Kraftwerk ausstößt, wie viel Co2 RWE produziert. Ich habe angefangen, diese Zahlen auf Twitter zu verbreiten, um sie den Menschen noch deutlicher zu machen.

*Namen auf Wunsch von der Redaktion geändert

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