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Der erste Marihuana-Selbstbedienungsautomat der Welt nimmt den Betrieb auf

Während in Deutschland schon die Debatte um einen kleinen Kreuzberger Coffee-Shop für Aufregung sorgt, erschließt sich Marihuana in den USA längst die volle Palette kapitalistischer Möglichkeiten. Nachdem in New Jersey der erste Kiffer-Werbespot im Fernsehen ausgestrahlt wurde, hat in Colorado seit diesem Wochenende der erste Marihuana-Automat seinen Betrieb aufgenommen.

Laut des heute veröffentlichten Drogenberichtes der ZEIT, baut in Deutschland jeder zehnte Kiffer selbst an. Die restlichen neun müssen sich mit dem Park-Dealer in die Büsche schlagen oder sich bis zu einer verlässlichen Connection durchfragen. Dem zurückhaltenderen Rest bleibt nichts anderes übrig, als abzuwarten bis in fröhlich, gechillter Runde mal wieder ein Joint rumgeht. Ein Automat wäre also die perfekte Lösung für alle, die den Dealer-Vollkontakt scheuen oder nicht mit einem grünen Daumen gesegnet sind.

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Marihuana-Automaten gibt es schon etwas länger, doch bis jetzt waren sie nicht frei zugänglich, sondern das Gras wurde in medizinischen Ausgabestellen vom Tresen aus verteilt. Am neuen ZaZZZ, der von der Firma American Green in Avon, Colorado vor Montana’s Smokehouse installiert wurde, kann sich nun jeder selbst bedienen und bekommt das komplette „Ich hab mir Gras am Automaten gezogen-Feeling”.

In den Worten des Herstellers American Green klingt die Maschine nach einem Rundum-Sorglospaket:

„Eine automatisierte, klimatisierte Marihuana-Verkaufs-Maschine mit Alterserkennung.”

Kleiner Dämpfer zum Schluss: auch hier dürfen sich erst einmal nur Menschen mit medizinischer Idenfifikationskarte ihr Päckchen ziehen. Doch nichts desto trotz, ist es ein großer Schritt in Richtug eines freien Verkaufs.

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