Hier sind unsere Reviews zu ZOMBIE ZOMBIE, THE TOTEN CRACKHUREN IM KOFFERRAUM , JOHN SAVAGE PRESENTS BLACK HOLE und AEROPLANE .
ZOMBIE ZOMBIE
plays John Carpenter
Versatile Records
Videos by VICE
Nicht wenige besitzen ja diese damals bei ZYX erschienene Best-of-Carpenter-Mogelpackung mit nachgespielten Soundtrack Tunes, die gegen die Originale ziemlich blass klangen. Auch heute noch findest du das Ding auf 2 von 3 Flohmärkten. Entsprechend groß war die Befürchtung, dass Zombie Zombie, geiler Name übrigens, an diese alte laue Plörre anschließen, aber nichts da. Die Versionen machen Spaß. Nicht, dass man erwarten sollte, dass hier das Synthierad neu erfunden wird, aber Zombie Zombies Gratwanderung zwischen 80er-Sound und Hier und Jetzt geht in Ordnung. Dein Soundtrack auf dem Weg in die Videothek (ja, kann man mal machen, so aus Gründen der Sentimentalität).
PLESSKEN.TO
THE TOTEN CRACKHUREN IM KOFFERRAUM
Jung, talentlos und gecastet
Universal
“Der Mensch ist nur ein Seil, gespannt zwischen Tier und Übermenschen. Ein Seil über einem Abgrunde.”
F. NIETZSCHE
V/A
Jon Savage Presents Black Hole: Californian Punk 1977-80
Domino
In Zeiten von Filesharing und Blogspotting wundert man sich schon ein wenig, warum Domino, die bisher nicht gerade als leidenschaftliche Unterstützer des US-Punk bekannt waren, es für nötig erachten uns eine eher belanglose Sammlung von Savages Lieblingssongs zu präsentieren. Zwar sind die meisten Geschmackrichtungen adäquat vertreten, aber insgesamt überwiegt das penetrante Künstlerpunkgewichse, während der Proto-Hardcore fast vollständig übergangen wird („Forming“? Im Ernst???). Spätestens beim unausweichlichen “California Uber Alles” muss man sich fragen, aus wem genau die Zielgruppe dieses Produkts bestehen soll. Vielleicht kaufe ich eine für meinen Vater und höre weiter Killed by Death.
JANY SYLSON
AEROPLANE
We Can’t Fly
Wall of Sound
Nicht der Klassiker, den wir uns von diesem Kerl erhofft haben. Überhaupt nicht, um ehrlich zu sein. Eher erinnert We Can’t Fly an eine dieser Disco-LPs aus den späten 70ern mit interessantem Cover und ein paar coolen Songtiteln, die man für 1€ im Ausverkauf eines Second Hand Ladens ersteht, in der vagen Hoffnung, dass vielleicht ein guter Track drauf ist. In diesem Fall ist das alles leider etwas zu grell und überproduziert, wobei am ehesten noch Songs wie “Caramellas” und “My Enemy” überzeugen können, weil wenigstens keine aufgeblasene Diva darauf herumjammert. Klar, super wenn man überzeugt ist, Cerrone zu sein und Disco erfunden zu haben – dafür ist Koks schließlich da – , aber ein wenig Realitätssinn hat doch wohl noch niemandem geschadet.
CANARY DWARF
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(Photo by: Todd Owyoung/NBC via Getty Images) -

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