Hier sind unsere Reviews zu EXPLOSIONS IN THE SKY, TUNE-YARDS, ARCHITECTURE IN HELSINKI und THIS WILL DESTROY YOU.
EXPLOSIONS IN THE SKY
Take Care, Take Care, Take Care
Bella Union
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Laut Pressetext haben EITS 50 Demos für dieses Album aufgenommen, was rein rechnerisch heißt, dass man Take Care, Take Care, Take Care 8,333 mal hören muss, um zu wissen, wie sich die alle angehört haben. Ernsthaft: Das fünfte Album der Jungs auf Texas hört sich genauso an wie alle vier vorangegangenen. Verschwurbelter Post-Rock mit jeder Menge Gitarrengeflirre und den ewigen Laut-Leise-Dynamiken. Da es aber EITS sind und die das irgendwie dürfen, gibt dir das ein warmes Gefühl direkt unter deinem melancholisch gestimmten Solar Plexus.
EDVARD KRIEG
TUNE-YARDS
Whokill
4AD/Beggars Group/Indigo Merril Garbus
Es gibt nicht wenige Musiker, die sich nur deshalb der Lo-Fi-Bewegung angeschlossen haben, damit niemand merkt, dass ihre Songs ohnehin von lausiger Qualität sind. Nachdem Merril Garbus aka tUnE-yArDs nun von ihrer Plattenfirma Geld bekommen hat, um den Fisher-Price gegen ein „richtiges“ Mikrofon einzutauschen, schlägt nun also die Stunde der Wahrheit. Und siehe da: Plötzlich ist Ms. Garbus nicht länger die Königin des Lo-Fi-Pop. Sie ist die Königin des ganzen verfluchten Universums und das macht uns alle automatisch zu ihren Untertanen.
KÖNIG PULLER
ARCHITECTURE IN HELSINKI
Whokill
V2/Cooperative Music
Es scheint als haben sich Architecture in Helsinki vier Jahre lang mit einem Synthesizer eingeschlossen und versucht, einen neuen Soundtrack zu ihrer Lieblingszeichentrickserie Die Gummibärenbande zu komponieren. Die Ergebnisse klingen wie eine Kinderversion von Yeasayers neumodischem 80er-Pop, aber an das Original reicht leider keiner der Songs heran.
HARRA M. KIRRI
THIS WILL DESTROY YOU
Tunnel Blanket
Monotreme/Cargo
Der Bandname deutet ja bereits an, worauf diese Band hinaus will, aber die Art und Weise, in der sie einen fertig macht, ist dann doch etwas befremdlich. Denn der tiefdepressive Grundtenor des Albums, mischt sich mit solch einer kaugummizähen Trägheit, dass man gar nicht mehr die Kraft aufbringt, irgendwelche Gefühle zu empfinden. Nach dem ersten Track wollte mich zunächst umbringen, bin dann aber ganz friedlich mit dem Messer in der Hand eingeschlafen.
IVAN DER SCHWÄCHLICHE
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Photo by YURI CORTEZ/AFP via Getty Images -

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