Das CBGBs schließt nun tatsächlich seine Türen. Das ist das Ende einer Ära. Auch wenn man bedenkt, dass diese besagte Ära bereits vor circa 20 Jahren vorbei war und das CBGBs eigentlich nie wirklich mehr war als die fleischgewordene Werbung für seine legendären T-Shirts.
CBGBs ist der reine Schwindel, das haben wir schon gesagt, als sie diese bescheuerte Benefizveranstaltung hatten. Sie sind Bankrott gegangen, weil der Grundstückseigentümer die Miete von ursprünglichen 19.000 Dollar auf 40.000 erhöht hat. Das sind allerdings zwei vollkommen belanglose Zahlen für einen Club, der Monat für Monat tausende von Dollars verliert und gleichzeitig für ein T-Shirt wirbt, das pro Monat hundert tausende von Dollars einbringt.
Die organisieren Benefizveranstaltungen und heuern Bands für 40.000 Dollar an um, sagen wir mal, ganze 80 Dollar einzutreiben. Was soll das denn? Das ist ja fast so, als ob Ben & Jerry’s haufenweise Stars einladen würden, weil Cherry Garcia alleine nicht genug einbringt.
Das CBGBs braucht keine Benefizveranstaltungen. Bestimmt kamen sie einfach nur an einen Punkt, an dem ihre Buchhalter sich fragten: „ Warum haben wir diesen riesigen Club Hals? Müssen die T-Shirts denn wirklich so glaubhaft sein?” und die Antwort lautete wahrscheinlich: „Nein”. Sie können ja einfach behaupten, dies sei das Jahr, in dem der New Yorker Punkrock Pleite ging. Aber wir wissen doch alle, dass das nicht stimmt.
Wenn irgendjemand von euch der Sache immer noch hinterher trauert, kann er ruhig zu CBGBs gehen und sich ein T-Shirt kaufen. Das Ganze wird gerade in dem kleinen, falschen New York in Las Vegas nachgebaut. Wie passend.
Videos by VICE
More
From VICE
-

Michael Putland/Getty Images -

Photo by Kevin Winter/Getty Images for The Recording Academy -

Screenshot: Capcom
