Berlin – Teheran Underground

Wusstet ihr eigentlich, dass Rockmusik im Iran und den meisten anderen muslimischen Ländern verboten ist? Verboten im Sinne von: du darfst sie nicht hören. Konzerte sind auch nicht drin und wenn man versucht, das Land zu verlassen wird man mit hoher Wahrscheinlichkeit eingelocht. Glücklicherweise waren O-Hum mutig genug, es trotzdem zu versuchen und nach Deutschland zu kommen. Sie spielen diesen Donnerstag im 103 Club in Berlin. Die Band aus Teheran ist bekannt dafür, persische Dichtkunst (Rumi/Hafiz) in so eine Art Poesierock zu verwandeln. Die fünf Musiker schlossen sich 1999 zusammen, um mit allen erdenklichen Mitteln für die Redefreiheit zu kämpfen und verkörpern mittlerweile die neue Jugendbewegung im Iran. Überleg also lieber zweimal, bevor du dich das nächste Mal über die zu hohe Miete deines Proberaums beschwerst. Wir sehen uns im 103.

O-Hum, Dj Nomad & Hunee 20:00, 103 Club Berlin, Falckensteinstr.47, Berlin 10 Euro

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