Für jeden Deppen, der in einer Großstadt wohnt, alkoholabhängig ist und auf Tumblr abhängt, ist es heutzutage unabdingbar, ständig seine Liebe zu Thrash-Metal zu bekunden. Aber dabei vergessen wir gerne die Dorfkinder, die sich in ihren Teenagerjahren in den 90ern in dieses Genre verliebt haben.
Niemals wurde es wohl besser festgehalten, wie es wirklich war, 1992 ein Thrash-Metal Fan zu sein, als in der kaum bekannten Dokumentation In Bed With Chris Needham. Wir rechne und hoffen fest darauf, dass jemand noch irgendwo eine bessere Kopie davon ausgräbt um sie überall, jungen, modebewussten Leute zu zeigen. Ich weiß nicht, ob es damals ein Screening in Loughborough gab, wo der Film gedreht wurde, aber wenn, dann musste Chris Needham in seinem Kaff wohl nie mehr für seinen Tequila Sunrise bezahlen.
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Die Dokumentation ist bereits von Anfang an ziemlich gut, aber sie wird einfach immer besser, je länger man sie ankuckt. Die Schlüßelszenen: der Auftritt des kleinen Bruders, die Freundin, die Oma, die Wutreden in die Kamera und das Promovideo in der Schlußszene.
Nachdem du die die Doku angesehen hast, solltest du dir auch dieses neue Interview mit ihm reinziehen. Und ach, Chris macht noch immer Musik!