Es steht symbolisch für die betont individuelle Mobilität von behornbrillten Kunsthochschülern, ganzarmtättowierten Grafikfachklässlern und early adopting Studenten der Geisteswisschenschaften: Das Fixie. Seine Ursprünge hat das urbane Trendvehikel in der San Franciscoer Kurrierszene. Die dortigen Messenger benötigten für das unebene Terrain ein wartungsarmes und wenig anfälliges Zweirad und griffen deshalb auf das spartanische Bahnrad zurück. Heute gehören Fixies oder minimalistisch ausgestattete Velos wie selbstverständlich in das Bild westlicher und asiatischer Metropolen.
Patrick Seabase aus Bern ist einer der herausragenden Protagonisten dieser virtuell gut vernetzten Szene und sorgt mit Videos von seinen Extremleistungen – Passüberfahrten (Simplon, Stelvio) und Motor Pacings (83 km/h) – regelmässig für Aufsehen. Sein jüngstes Abenteuer führte Seabase nach Eritrea, ein Land, das de jure erst seit 1993 existiert und kaum wahrgenommen wird. Dafür birgt das Land eine der spektakulärsten und gefährlichsten Bergstrassen des Schwarzen Kontinents. Für Patrick Seabase war das die Herausforderung, nach der er gesucht hat.
Die Doku “ASMAWA“ zeigt Patrick’s Abenteuer und wirft das Scheinwerferlicht auf ein Land, dessen Schönheit von Negativschlagzeilen vernebelt ist.
Screenings:
23.02. / 20.00 Uhr / EXIL, Zürich
01.03. / 20.00 Uhr / Club Bonsoir, Bern
02.03. / 20.00 Uhr / Le Bourg, Lausanne
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