Sex

Der VICE Wrong Boner Blog

Ich habe mich schon immer für die Welt da draußen interessiert. Und ich meine das nicht im Sinne irgendeiner Hipster-Attitüde, der man verkrampft zwischen fluffigen Pop-up-Stores und postmodernen Post-Trash-Metal-Motto-Events in der Post-Sparkasse hinterherläuft. Ich meine die Welt da draußen, hinter dem schönen Schein, das Große und Ganze, wie in: das gottverdammte Universum selbst. Mich interessiert, was vor dem Urknall war (eventuell andere Universen in einer großen blubbernden Ursuppe), wann genau die Zeit stehenbleibt (entweder jetzt gerade oder in 3,7 Milliarden Jahren, wenn diese Typen hier recht haben) und ob das Universum eher die Form eines Fußballs hat oder vielleicht doch wie zwei riesige ölige Titten mit Schoko-Streuseln drauf aussieht (leider spricht etwas mehr für Ersteres, siehe dazu hier).

BACKGROUND:

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Kurz, ich bin wie ein barocker Alchemist, der einen Zauberumhang trägt und von nichts eine Ahnung hat, aber trotzdem seinem König gegen Bezahlung glaubhaft versichern kann, dass ich es drauf habe, Eselsscheiße in Gold zu verwandeln. Normalerweise fahre ich damit auch ganz gut und auf dem Weg in die Verdammnis gibt es immerhin jede Menge Mysterien zu entdecken, die ich natürlich alle vorbehaltlos faszinierend und glaubhaft finde und aus denen ich mir in meinem Kopf sofort eine Wunderkammer der Wonne baue. Was das im Detail heißt, weiß ich jetzt auch nicht, aber ich denke, es hat etwas damit zu tun, dass Entdeckungen mich einfach irgendwie geil machen und ich für genug Geld sogar Karl-Heinz Grasser seine mit Eselsgold überzogene Visage ablecken würde.

BONER:

Womit wir auch schon beim heutige Boner wären. Der hat nämlich im Grunde mit nichts Anderem als Lecken zu tun und bezieht sich auf eine Zungenakrobatik-Einlage, die ich in der Wunderkammer von YouTube entdeckt habe. Da, aus dem Äther:

Am Anfang ist das alles auch noch auf schmutzige Art okay (und auf okaye Art schmutzig): Die Frau ist versaut genug, um weiterzuschauen und die Musik klingt, als hätte man längst einen Finger im Arsch stecken. Aber ab irgendeinem Punkt bin ich jedesmal so hypnotisiert von den Kreiselbewegungen ihrer Zunge, dass ich bei dem dicken Stück Muskel nur noch an eines denken an: einen Alien-Penis mit ziemlich viel Talent. Ziemlich genau dann fängt es an, mich auch vor ihren Augen zu gruseln und den eigenen Alien-Schwängel mit betretenem Blick auf den Boden (und für die gesamte Menschheit, Euer Ehren!) zum Verstummen zu bringen. Jawohl. Und nächstes Mal dann: Madonna. Mahalo!

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