Am 24 Mai 2011—dem selben Tag, an dem Brasiliens Parlament die Gesetze über die Regulierung der Abholzung des Regenwaldes aufhob—wurde die beiden verheirateten Naturschützer Zé Cláudio Riveiro und Maria do Espirtu Santo erschossen vor ihrem Haus in der Amazonasregion Para aufgefunden. Wir reisten in Zé Cláudios Heimatstadt Marabá, die früher einmal mitten im Regenwald lag und nun von riesigen Weidegründen für die Rinderzucht umgeben ist. Da die Untersuchung des Mordes nirgendwo hinführte, fuhren wir selbst zum Tatort und besuchten bewaffnete Landbesetzer und illegale Sägewerke tief im Amazonas.
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